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Wie Social Media mein Leben verändert hat

by Claudia
Social Media verändert

Diesen Blogbeitrag hab ich schon länger angefangen zu schreiben, aber irgendwie ist er unter anderen „To Do’s“ versandet. An einem Wochenende im Januar 2020 habe ich eine interessante Erfahrung gemacht. Ich traf auf Menschen, die ich einzig und alleine über Social Media kennengelernt habe. Während 12 Wochen waren wir zusammen in einem Online Coaching, jede*r in einem unterschiedlichen Bereich arbeitstätig. Als wir uns nun in Echt und Live trafen, fühlte es sich an, als ob wir uns schon ewig kennen. Wir kamen uns alle total vertraut vor und das obwohl wir uns nur über Video oder über die Sozialen Medien kannten und ausgetauscht haben. Mir wurde plötzlich bewusst: Social Media hat mein Leben verändert. Ich wusste, ich muss diesen Beitrag nun zu Ende schreiben und darüber schreiben, dass Social Media auch seine guten Seiten hat. Und, ich möchte dir ein Stück weit auch Mut machen 🙂

Ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal schreiben werde. Was immer alle für „unsinnigen Zeitvertreib“ „reine Selbstdarstellerei“ etc, in die Welt rausposaunen, war für mich die Learning Plattform Number 1 in den vergangenen Jahren. Social Media ist ausschlaggebend, dass ich heute da stehe, wo ich aktuell stehe.  Social Media als solches ist ja keine Plattform, aber die verschiedenen Social Media Kanäle hingegen bieten gute Möglichen sie als Lernplattform zu nutzen. Unmengen hab ich auf Social Media gelernt. Von Bloggen und Social Media als solches über Mindset bis Thema Kundengewinnung, und vielem mehr, war alles dabei.

Wie Social Media mein Leben verändert hat

Wie alles begann

Auf Facebook bin ich seit 2007. Aber da war ich eher stille Mitleserin, und hab nur hin und wieder etwas gepostet. Als ich mit meiner ersten Tochter schwanger war, wurde ich von anderen Müttern auf diverse Facebook Gruppen aufmerksam gemacht. Facebook Gruppen zum Thema Mami werden und sein. In diesen Gruppen habe ich Tipps rund ums Thema Mami sein, Windelnwechseln, Ernährung und Erziehung erhalten und gelernt.

Ja, auch ich war manchmal hilflos und war froh, Tipps in den Facebook Gruppen zu finden. Oder zu sehen resp. zu lesen und zu wissen, dass andere Mamas genau mit ähnlichen Problemen kämpften. Aktiv gepostet und mich in Unterhaltung eingebracht habe ich mich jedoch nur sehr selten.

Anyway, wer meine Blog schon länger verfolgt, der weiss, meine kleine Tochter kämpfte in den ersten drei Jahren mit grossen, aber heilbaren gesundheitlichen Problemen. Das hat mich dran „gehindert“ , wie geplant, gewünscht und erhofft, in Teilzeit arbeiten zu gehen. Denn wir waren öfters im Krankenhaus oder beim Arzt oder kurierten die ganzen Krankheiten in unseren vier Wänden aus. Da war weder Zeit noch Kraft zu arbeiten. In der Zeit war ich immer wie mehr auf Social Media unterwegs und hab angefangen Blogs zu lesen, oder wie oben erwähnt, Tipps rund um das Leben mit Kindern zu holen. Als dann unser damaliger Nachbar aus heiterem Himmel gesagt hat, wieso ich nicht selber einen Blog starte, hat mich der Gedanke nicht mehr losgelassen.

Aus einer Spinnerei wurde Realität

Ich, respektiv damals wir, haben Nägel mit Köpfen gemacht. Zusammen mit meinem Mann habe ich im Frühling 2016 diesen Blog, resp. die Website aufgesetzt und erste Blogbeiträge geschrieben. Online ging der Blog allerdings erst im Februar 2017. Das Leben und die Gesundheit der Tochter kam dazwischen und Prioritäten mussten neu durchdacht werden.

Aber dann, im Februar 2017 ging Hamerlike, damals ein Family- und Lifestyle Blog, online. Ohne Konzept, ohne Struktur ohne grosse Ahnung von irgendwas. Das Ziel war einzig und alleine, eine Aufgabe zu haben. Mein neues Hobby wie ich mir immer sagte. Ich brauchte damals nebst meinem Mamaleben, einen Ausgleich. Den fand ich mit meinem Blog. Ich boxte mich durch und lernte Schritt für Schritt, wie man bloggt. Geholfen hat mir dabei immer und immer wieder viele mir völlig unbekannte Menschen, mit denen ich in diversen Facebook Gruppen zum Thema Blogging unterwegs war. Denn plötzlich musste ich mich mit technischen Dingen und einer eigenen Website auseinanderschlagen (muss ich noch immer, Technik und ich sind keine Freunde). Über etwas, wo ich nicht annähernd Wissen und Erfahrung hatte. Da ich meinen Blog im Freundeskreis nicht an die grosse Glocke hängen wollte, aber mir trotzdem wünschte, dass der Blog von anderen gelesen wurde, musste ich mir Gedanken machen, wie mache ich meinen Blog sichtbar. Die Antwort fand ich, wie kann anders sein, auf Facebook und Pinterest.

Gleichzeitig habe ich angefangen zu netzwerken und mich mit anderen Menschen, über Facebook zu vernetzen. Wie es mir dabei erging und welche Erfahrungen ich damals gemacht habe, kann du unter anderen in diesen Beiträgen nachlesen, Teil 1 und Teil 2 – Achtung, sie gehören zu den ersten meiner Blogbeiträgen, ich lasse sie bewusst unverändert.

Nach Facebook kam Instagram

Natürlich war ich bald auch auf Instagram unterwegs. Eine Kanal wo sich viele Blogger aufhalten.  Dort habe ich noch viele andere Blogger*innen getroffen und mich mit ihnen vernetzt und ausgetauscht, manche gar in Zürich auf einen Kaffee getroffen. So nahm das alles ihren Lauf. Sowohl mein Blogger-Kreise wuchs, wie auch mein Wissen um Bloggen und Social Media.

In meinem privaten Umkreise merkte ich, mein Blog und mein Weg fand nur wenig Anklag. Ich wurde mit der Frage konfrontiert, ob mir das Bloggen nicht peinlich ist Merkte, wie ich mich immer wie mehr rechtfertigen musste und viele nicht verstanden, dass ich soviel Zeit und Geld ins Bloggen investiert hat. Ja manchmal hat mich das etwas mitgenommen, aber es hat mich nie davon abgehalten weiter zu machen und meinen Weg zu gehen. Ich bin dankbar, für jede einzelne Erfahrung und Diskussion. Sie hat mich nur stärker gemacht.

Social Media, ein Ort zum sich vernetzen

Durch FB Seiten, in den verschiedene FB Gruppen, auf Instagram, aber später auch dank LinkedIn habe ich in den vergangenen drei Jahren unglaublich tolle Menschen, Dienstleistungen und Produkte kennengelernt. Es sind nicht nur Blog- und Geschäftsbeziehungen entstanden, sondern auch Freundschaften. Man tauscht sich aus, liest voneinander, bekommt die Entwicklung mit und freut sich für den anderen. Man trifft sich auf einem Weiterbildungs-Event, oder ganz simpel auf einen Kaffee in der Nähe. Oder man geht ganz einfach in ein Networking-Wellness-Weekend (ja auch das gibt es) mit 8 unbekannten Frauen und tauscht sich aus. Einige die ich in meine Anfangszeiten kennengelernt habe, gehen regelrecht durch die Decke, anderen haben schon wieder aufgegeben. Und manche sind gute bis sehr gute Freunde oder gar Businessepartnerinnen geworden, sowohl virtuell auch als Offline.

Dieser Mix von Netzwerken, sich weiterbilden und dazulernen hat dazu beigetragen, dass ich da stehe wo ich heute bin. Und das sind Welten von dem wo ich noch vor 6 Jahren stand. Da hab ich grad versucht abzustillen und war leicht verzweifelt, denn meine Tochter wollte partout nicht aus der Flasche trinken wollte, sondern nur meine Brust. Damals habe ich mir über ganz andere Dinge den Kopf zerbrochen, musste mich erst an mein Leben als Mama gewöhnen und habe nicht übers Bloggen oder dass ich mich mal Selbständig machen werden, nachgedacht.

Was passierte noch

Meine Entwicklung hat mich sogar dazu bewogen die Schulbank zu drücken. Nicht nur einmal, sondern deren zweimal. Erst Social Media Manager, im Anschluss Online Marketing. Seiter bilde ich mich immer wieder weiter, mehrheitlich online. Im vergangen halben Jahr habe ich mich zusätzlich in drei Online-Kursen weiter entwickelt- und gebildet und auch coachen lassen. Etwas, was mir doch vor ein paar Jahren  nie in den Sinn gekommen wäre. Um sich weiterzubilden, muss man nicht immer die Schulbank drücken, es geht auch “bequem” von zu Hause aus.

Facebook, Instagram… wo findest du mich noch?

Natürlich bin ich auch auf Pinterest. Hier führt kein Weg vorbei, wenn du einen Blog hat. Aber auch dein Business kannst du wunderbar mit Pinterest verbinden und nutzen, wusstest du das? Ja, du findest mich sogar auf Twitter, aber eher ungewollt und auf Grund meiner Ausbildung. Aktiv bin ich  da überhaupt nicht. Das ist auch gut so. Auf allen Hochzeiten tanzen ist nicht gut. Nur Snapchat und Youtube nutze ich nicht. Mit dem neuen Kanal TikTok kann ich mich nicht anfreunden, habe aber aus reiner Neugiert ein inaktives Profil da. Mitreden kann man schliesslich erst, wenn man weiss, was Sache ist. Mein Fall ist TikTok nicht. Deiner etwa?

Dafür bin ich eine begeisterte Podcasthörerin geworden und vertreibe mir beim Putzen, Kochen und langen Autofahren die Zeit mit Podcast’s und inspiriere mich weiter. Hole mir Mut und Motivation wenn ich mal in einem kleinen Tief bin. Um ehrlich zu sein, wäre ich vor ein paar Jahren gar nicht erst auf die Idee gekommen mir die Zeit mit Podcast „zuvertreiben“. Aber probier es doch mal aufs. Ich höre mir Podcast meistens mit Kopfhörer übers Handy an, so bin ich flexibel mit den Händen.

Manchmal klingt das für mich alles ziemlich sureal. Aber wenn ich drüber nachdenke, dann kann ich meine Entwicklung nicht nur mir selber verdanken, sondern auch Social Media. Ich sehe ganz viel Gutes und mir hat es so viele Möglichkeiten und Türen geöffnet. Social Media ist nicht per se schlecht, es hat auch ganz viele guten Aspekte.

Positive Aspekte von Social Media

  • Soziale Medien stärken die Beziehungen
  • Soziale Medien fördern durch Bilder und Texte die Kreativität
  • Du findest Hilfe in den Sozialen Medien
  • Soziale Medien bringt Gleichgesinnte zusammen
  • Steigert die Markenbekanntheit
  • Auf Social Media findest du Interaktion mit Kunden und deiner Zielgruppe

Das ist nur eine kleine Auswahl an positiven Aspekten. Überlege du dir doch mal, welche positven Aspekte dir in den Sinn kommen, wennn du über Social Media nachdenkst und schreibe es unten in die Kommentare.

Und wenn es Social Media nicht gäbe?

Heute frage ich mich. Wie war es eigentlich früher, ohne Social Media? Ohne Facebook, ohne Instagram, ohne Follower und ohne Likes. Ich wage jetzt nicht den Blick zurück dahin wo es noch gar kein FB und Insta gab. Das wäre zu weit zurück. Aber was wäre, wenn es heute Social Media nicht geben würde. Vermutlich wäre es um einiges entspannter. Manchmal vermisse ich diese Zeit. Ich habe das Gefühl, ich mache ständig Fotos und bearbeite diese, check hier mal meine Mails und dort Facebook und Instagram. Ja das bringt der Job mit sich, aber manchmal muss man sich bremsen. Das war einer der Gründe, weshalb ich in letzter Zeit kürzer getreten bin und mich anderen Dingen widmen konnte. In meinem Jahresrückblick 2019 kannst du mehr darüber lesen.

Etwas musste ich kürzlich auch feststellen. Ich habe in all den Monaten bei weitem nicht so viele aufmunternde, motivierende und aufstellende Worte erhalten wie ich sie teils über FB und Insta & Co bekam. Eine Feststellung die ich nicht näher bewerte, aber interessant finde, dass sich Leute in den Sozialen Medien viel öfters sagen (und vermutlich getrauen), was gut ist und wie toll man etwas macht, als im richtigen Leben. Ich muss mich da selbst an der Nase nehmen.  Mal ehrlich, wann hast du zuletzt jemanden wirklich von Auge zu Auge gesagt «heute siehst du toll aus «, oder «wow, bravo, das hast du gut gemacht». Das zu schreiben, fällt vielen deutlich einfacher. Ist es nicht so?

Was mich bewogen hat durchzuhalten und weiter zu machen

Und genau diese aufmunternden Worte, haben mich manchmal echt über Wasser gehalten und mich dazu bewogen weiter zu machen. Weiter meinen Weg zu gehen, weiter an mich, meine Vision und meinen Traum zu glauben. Weil es da draussen Menschen gibt, die verstehen was man tut, was ich tue. Verstehen, dass das Leben ausserhalb 0815 ebenso weitergehen kann und spannend und aufregend zu gleich ist. Die auch verstehen, dass Social Media kein Vergnügen ist, sondern für manche ein knallhartes Business ist.

Sie verstehen aber auch, wie man sich fühlt, wenn man plötzlich keine Lust mehr auf Social Media hat und sich zurückziehen möchte. Ich wage zu behaupten, mit jedem/jeder wo ich über Social Media verknüpft bin, kennt dieses Gefühl. Das Gefühl, «ich hab kein Bock mehr» Die Frage nachdem «wieso tu ich das eigentlich?» Und die Entscheidung, in den Ferien mal eine Woche Social Media Detox zu machen. Ja, Social Media kann auch anstrengend sein. Etwas was du dir vielleicht nicht verstehen kannst, wenn du nicht selber aktiv auf Social Media bist. Aber davon gehe ich nicht aus, schliesslich liest du ja gerade meinen Blogbeitrag und befasst dich mit dem Thema 😉 Ertappt 😉

Social Media bestimmt die Zukunft

Ich gehöre nicht zu den aktivsten Nutzern und trotzdem bin ich fast täglich auf Social Media unterwegs. Weil es in der Zwischenzeit mein Business ist. Nicht ohne Grund hat es mich interessiert. Social Media gehört zu unserer Zukunft wie der Tesla bei den Autos. Einer der Gründe weshalb ich mich weitergebildet habe.

Und so langsam merken es die anderen. Seit ich kommuniziert habe, dass ich mich in dem Bereich Social Media und Blogging selbständig gemacht habe, schiessen sie in meinem Umfeld wie Pilze aus den Böden. Nachrichten erreichen mich mit «Hast du mir Tipps…», «Wie hast du das gemacht», «denkst du, dieses Produkt könnte Blogger interessiert» Ein ganz normales Verhalten.

Ich bereue keine einzelne Entscheidung in den vergangen Monaten und Jahren. Ja, ich bin um eine paar tausend Schweizer Franken ärmer geworden. Jedoch waren es die besten Erfahrungen und Investitionen ever. Und ich kann dir nur mit auf den Weg geben: Investiere in die selbst (und in dein Business ) – nur so kommst du vorwärts.

Die beste Investition, ist die Investition in dich selbst.

Die beste Investition, ist die Investition in dich selbst.

Ich weiss sehr genau, was ich in all den Jahren gelernt und gemeistert habe, auch wenn das gegen Aussen nicht immer so wirkt. Grad als Mutter zweier kleiner Kinder, ist es manchmal kein Zuckerschlecken sich Kindern, Haushalt, Garten, Ausbildung, einem Blog Businness zu widmen. Aber in dem ich meiner Leidenschaft nachgehe, tue ich etwas, was mir Spass macht, was ich als Arbeitnehmerin vermutlich nicht täte. Leidenschaft und Zufriedenheit zahlt sich langfristig aus.

Hier auch ein paar positive Aspekte zum Thema Bloggen:

Bloggen

  • macht Spass
  • bringt Klarheit
  • bringt Selbstvertrauen
  • bringt Selbstbewusstsein
  • macht Spass
  • hilft dir in der Persönlichkeitsentwicklung
  • kann beim Verarbeiten eines bestimmten Themas helfen
  • kann andere Mut machen
  • kann andere inspirieren
  • kann Wissen verbreiten

Du darfst gerne ergänzen, wenn dir noch etwas einfällt. Welche Erfahrung hast du mit den Sozialen Medien? Bloggst du schon? Wenn nicht, was haltet dich davon ab? Vielleicht hast du ja Lust bei meiner Umfrage mitzumachen? Würde mich sehr freuen. Hier geht es zur Umfrage. Natürlich darfst du mir auch mitteilen, wenn du absolut nichts vom Bloggen und Social Media hälst.

Was hat nun also das Treffen vom Wochenende im Januar auf sich? Es hat mir gezeigt, dass Social Media weit mehr ist, als nur unnötige Zeitvertrödlerei. Es kann der Beginn von etwas ganz Grossem sein #eswirdriesig. Hab auch du den Mut dich weiterzuentwickeln.

Alles Liebe wünsche ich dir

Deine Claudia ♥

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