Home Social Media & Blogging Mit diesen 7 Tipps wird 2019 dein Instagram-Jahr

Mit diesen 7 Tipps wird 2019 dein Instagram-Jahr

by Claudia
Tipps für Instagram: Mit diesen 7 Tricks und Tipps klappt das sicher!

* G A S T B E I T R A G *

Ich werde nie vergessen, wie ich 2012 am Strand der Copacabana sass, das Buch von Tim Ferris «die 4 Stunden Woche» las und sagte, genau das ist es. Ich werde Digitale Nomadin.

Die Welt kannte den Begriff noch nicht und mein Umfeld rollte mit den Augen, als ich mit der Idee kam. Mir war klar, genau das will ich und nichts anderes. Ja ich muss zugeben, Janaina ging schon als kleines Mädchen immer mit dem Kopf durch die Wand.

Nun ja, mit meinem Dickschädel bin ich um die Welt gereist und habe angefangen mich von den besten Leuten im Bereich, Online Marketing & Social Media auszubilden. Instagram war für mich im 2014 wie “Liebe auf den ersten Blick”.

Tipps für Instagram

Bild: © Janaina von Moos

Die Ästhetik, diese neue unkomplizierte Art der Kommunikation, ein Traum. Infos gab es damals noch nicht viele, ich habe also viel selber ausprobieren müssen. Natürlich bin ich auch ein paar Mal umgefallen. Viele Stunden in Trial & Error ausprobiert. Das gehört dazu. Instagram hat sich auch immer wieder verändert und mich herausgefordert. Aufgebeben gibt’s nicht.

Also lass uns Mal in Instagram eintauchen. Instagram gehört mittlerweile zu der 4. grössten Plattformen in der Schweiz, knapp 2 Mio. Menschen nutzen sie.

Instagram Button Social Media

Netzwerke, die von Bildern leben, haben Millionen Anhänger und boomen wie verrückt. Instagram hat über 300 Millionen Nutzer (Tendenz steigend), gut 13% der Weltbevölkerung besitzt mittlerweile einen eigenen Account, täglich werden 60 Millionen Fotos neu eingestellt. Stell dir das mal vor! Gigantische Zahlen! Und sie alle haben das Ziel, Fotos zu zeigen oder eben auch die eigene Marke.

Abgerechnet wird in den harten Währungen Likes und Follower, entsprechend hoch sind auch die Einsätze und Anstrengungen, um die gewünschte Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Denn nette Bilder hochladen reicht längst nicht mehr, da braucht es viel mehr dazu. Was auch bemerkenswert ist: Fast 40% aller Instagram-User sind zwischen 16-24 Jahre alt.

Für Unternehmer also sehr attraktiv, da die ideale Zielgruppe auf diesem Weg gut zu erreichen ist und die Plattform Instagram unterdessen zu DER Plattform überhaupt geworden ist. Nutze diesen beliebten Kanal, um auch dein Business erfolgreicher und bekannter zu machen.

Mit diesen 7 Instagram Tricks und Tipps klappt das sicher!

7 Tipps damit 2019 dein Instagram Jahr wird

Tipp 1 – Timing ist alles, vor allem bei Instagram 😉

Wie viele Posts brauchst du, um dabei zu bleiben und wann sollen die in die Welt raus? Hier gehen die Meinungen stark auseinander. Ein bis zwei Posts pro Tag haben sich gemäss verschiedenster Statistiken, weltweit, gut bewährt. Wer kann schon 2 mal am Tag posten?

Wenn du mehr postest, kann die Qualität darunter leiden oder deine Fans fühlen sich zugepostet, was schnell mal nerven und dich Followings kosten kann. Poste also nicht gleich nacheinander, sondern warte eine gewisse Zeit zwischen den einzelnen Posts. Und denk daran: Die erfolgreichste Posts sind die, die leicht zu verstehen sind.

Und wann ist die beste Zeit für einen Post? Auch da gibt es keine allgemeingültige Antwort. Zieh dazu doch deine Instagram-Insights hinzu, um herauszufinden, wann deine Follower am aktivsten sind und plane deine Postings danach. (Geht nur bei Business-Accounts, stelle deinen privaten Account mit nur einem Klick um.) Überlege dir auch, welche deine Zielgruppe ist, wann die Zeit hat zum Onlinesein und wann nicht.

Sprichst du z.B. Mütter an, dann poste am Morgen, wenn bei denen der grösste Stress durch ist, die Kinder gefüttert oder in der Schule. Sprichst du sehr junge Leute an, dann poste, bevor diese in die Schule müssen oder dann eher am Abend, wenn sie Zeit haben. Willst du, dass dein Bild von möglichst vielen Leute gesehen wird, dann poste es eher am Morgen. Studien zeigen, dass die meisten User zwischen 6-8 Uhr morgens und dann wieder zwischen 17-20 Uhr online sind, am Wochenende bis 23 Uhr und später. 

Tipp 2 – Gib Videos eine Chance

Bilder sind immer gut, aber versuche zusätzlich, Videos in deinen Feed miteinzubauen. Benutze dafür z. B. die Live-Video-Option für die Story und gib deinen Followern ein „Hinter-den-Kulissen-Gefühl“. Somit können sie hautnah an deinen Erlebnissen teilhaben.

Live Streaming ist ein grosser Social Media Marketing-Trend, basierend auf der Verbindung von Video und Daten sowie der Beteiligung deiner User. Deine Zuschauer wollen live dabei und Teil deiner Markenstory sein. Live Streaming bietet dir die ideale Möglichkeit mit deiner Marke/Produkten, die gewünschten Zielgruppe zu erreichen, zu ihr eine Bindung aufzubauen oder bereits bestehende Kundenbeziehungen zu festigen.

Aber warum sind Live Streamings so erfolgreich? Ganz einfach! Sie sind vor allem glaubwürdig. Das, was man als User direkt im Live Stream sieht und hört, empfindet man eher als wahr und ungefiltert. Auch der Unmittelbarkeit kommt dabei eine entscheidende Rolle zu, denn einen Live Stream kann man aus Sicht der Zuschauer nicht manipulieren. Somit ist die emotionale Wirkung sehr stark und wird durch den direkten Austausch noch gesteigert. Instagram Live Video ist ein unglaublich starker Kanal! Du steigerst damit deine Glaubwürdigkeit und promotest auf coole Art deine Angebote.

Folgende 6 gewichtige Gründe sprechen für Live-Videos:
  • Authentisch und glaubwürdig
    Live Videos geben einen unverfälschten, ungeschönten Einblick in normalerweise Verborgenes (der erwähnte wichtige Blick hinter die Kulissen) und lassen die Zuschauer an besonderen Momenten teilhaben, was das Zusammengehörigkeitsgefühl fördert.
  • Awareness
    Du steigerst mit den Videos das Engagement und ziehst die Aufmerksamkeit neuer Fans auf dich.
  • Abwechslung
    Live Streams bieten eine Menge Raum für verschiedene Inhalte: Produkte vorstellen, Hintergrundberichte, Pressekonferenzen etc.
  • Preiswert
    Die Produktion der Videos ist im Vergleich zu Shows echt günstig und bindet das Publikum gleich mit ein. So liegen Feedback und Interaktion mit deinen Fans zum Greifen nahe.
  • Optimieren
    Mittlerweile sind fast 20% des Internetverkehrs Videos. Dank der Möglichkeit der Interaktion und des Weiterklickens zu Produkten etc. kannst du stets deine Daten analysieren und die Ansprachen an deine Zielgruppen verbessern.
  • Nachhaltigkeit und Relevanz
    Videos stehen als Content zur Ansicht noch im Nachgang, auch die Verweildauer der User ist dreimal höher als auf normalen Contents. Ein Live-Stream mit hoher Interaktion ergibt zudem eine positive Bewertung im Algorithmus und steigert deine Bekanntheit.

Tipp 3 – Untertitel sind ein Muss!

Viele Nutzer gucken sich Videos ohne Ton an (je nachdem, wo sie halt sind), darum muss dein Untertitel echt aussagekräftig, witzig oder auf den Punkt gebracht sein. Unterstreiche deine Botschaft zusätzlich mit klug gewählten Worten. Voll einfallslos, wenn‘s um Instagram-Texte geht? Ich geb hier offen zu: Auch mir geht es manchmal so. Trotzdem: Tu es! Mit Texten kannst du viel mehr erreichen, als du denkst. User lesen sich die Bildbeschreibungen sehr wohl durch und interagieren gerne mit dem Inhalt.

Ganz wichtig: Der Instagram-Algorithmus misst die Anzahl der Kommentare und Likes. Das bedeutet, dass ein Bild mit einer hohen Interaktions-Rate tendenziell öfters oben im Feed angezeigt und gefeatured wird. Deshalb ist es super wichtig, eine Bildunterschrift zu wählen, die den User inspiriert und zum Interagieren anregt.

Tipps für Instagram - Digital Nomads

Tipp 4 – Verwende die richtigen Hashtags!

Nimm nur Hashtags, die wirklich mit deinem Bild in Verbindung stehen. Sobald ein Hashtag zu gross wird, kann es schnell passieren, dass dein einzelner Beitrag komplett untergeht. Versuche, deine Nische zu finden. Anhand der ausgewerteten Daten findest du schnell heraus, welche für deine Posts am besten funktionieren und welche gar nicht. Bei viel genutzten Hashtags wie #Summer oder #Amazing geht dein eigenes Foto schneller unter als ein Stein im See. Bei wenig genutzten Hashtags ist dein Foto länger sichtbar, wird aber wohl weniger oft gefunden. Finde für dich einen guten Mittelweg zwischen oft genutzten und selteneren genutzten Hashtags. In der Suchleiste kannst du sehen, wie viele Beiträge es schon zu einem bestimmten Hashtag gibt.

Durch Apps wie Toptags findest du beliebte und themenbezogene Hashtags. Besonders bei Instagram Accounts mit Produkten oder Dienstleistungen lohnt es sich echt, einen eigenen Hashtag zu kreieren und den in jedem Post zu verwenden.

Setze nicht zu viele Hashtags, bitte! Die Meinungen bei den Hashtags geht stark auseinander. Da gilt es rauszufinden was bei dir gut funktioniert. Aber hey: Wähle einen Hashtag, weil er zu deinem Bild passt – nicht nur, weil er gerade in ist.

Oh, und: Es wird auch Englisch gesprochen! Klar, ist dir die Muttersprache am geläufigsten. Auf Instagram, wo man möglichst viele Follower gewinnen möchte, solltest du aber global denken und daher die Sprache wählen, die die meisten App-User ebenfalls nutzen. Das ist in der Regel Englisch. Legst du aber auf Internationalität keinen Wert und du willst vor allem deutschsprachige Follower gewinnen, dann schreib nur auf Deutsch. Ich persönlich habe früher auf Englisch gepostet aber dadurch keine Kunden gewonnen. Heute auf Deutsch gewinne ich Kunden über Instagram und habe nicht wesentlich Follower verloren. Das Engagement hat am Anfang etwas gelitten. Mit einer guten soliden Instagram Arbeit bin ich mir aber sicher, dass du das gut auffangen kannst.

Tipp 5 – Bleib Deinem Filter treu!

Dank der coolen Filterfunktionen kannst du noch mehr aus deinen Bildern und Videos herausholen. Instagram bietet eine Reihe von Filtern, um Fotos einen ganz bestimmten Touch zu verleihen. Die Verwendung der Filter ist natürlich kein Muss, kann aber zu sehenswerten und auffälligen Ergebnissen führen. Auch wenn die Filter zu Instagram dazugehören wie Ketchup zu Pommes, gilt halt: Nur aus einem guten Foto wird auch ein gutes Instagram. Ein schlechtes Bild wird auch durch den wilden Einsatz von Filtern nicht wirklich besser. Und bitte – auch wenn die Auswahl verlockend ist: Benutze dabei immer den gleichen Filter und du hast den bestmöglichen Wiedererkennungswert.

Eine Studie hat herausgefunden, dass der am häufigsten benutzte Filter bei Instagram Gingham ist. Mit diesem Filter bekommt man statistisch auch die meisten Likes und Kommentare. Auf Platz 2 folgt der Filter Claredon.

So ziemlich jeder Instagramer macht eine „Findungsphase“ durch, wo mit allen möglichen Filtern aufs wildeste herumexperimentiert wird. Das Ergebnis: Der eigene Instagram Feed ist ein übles Chaos aus Farben. Mach.das.nicht. Entweder entwirfst du deine eigenen Presets, kaufst dir die Presets deiner Lieblingsinstagramer. Davon gibt es jede Menge oder machs wie ich: Seit Juli 2018 mache ich No Filter und funktioniert bestens. Habe mir damit stundenlanges editieren erspart.

Bis vor einem Jahr habe ich noch stundenlang an meinen Bildern rumgebastelt, respektive mein Mann, #Instagramhusband. Ja das ist ne offizielle Berufsbezeichnung 😉 Kannst dir gerne mal diesen Hashtag anschauen. Mir fehlt definitiv die Geduld für die Genauigkeit die es bei der Bildbearbeitung braucht und deshalb seit über einem Jahr heisst es bei mir #nofilter

Tipps für Instagram - Janaina bei der Arbeit

Janaina bei der Arbeit

Tipp 6 – Call to action

Deine Follower mögen deinen Feed, super. Das ist schon mal gut, aber halt erst die halbe Miete, denn dein finales Ziel ist, dass sie mehr und mehr von dir sehen wollen. So sollen sie deine Homepage besuchen oder deine Produkte und Dienstleistungen ausprobieren wollen. Fordere sie deshalb gezielt mit einem Call-to-Action dazu auf!

Eine Call-to-Action (CTA) bedeutet, dass du deine Follower zu einer konkreten Handlung aufforderst. Sie sollen dir zB. einen Kommentar schreiben, auf deinen Blog, deine Website klicken oder an einer Umfrage, einem Wettbewerb etc teilnehmen. Unter einem «normalen» Instagram-Foto kannst du deiner Community auch einfach offene Fragen stellen. Es ist ein echt tolles Gefühl, wenn deine User auf deine Texte oder Fragen eingehen und mit dir interagieren. Das erreichst du eben am besten damit, indem du Call-to-Actions in deine Texte einfügst.

Tipp 7 – Last but not least: Lerne von deinen Followern!

Sie liefern dir so viele Infos frei Haus. Analysiere also sorgfältig deine Postings, dann erfährst du schnell, welche funktioniert haben und welche nicht. Werte aus und lerne daraus. Somit kannst du Wiederholungsfehler vermeiden und dich auf die richtigen, neuen Dinge konzentrieren. Die vielleicht grösste Herausforderung wird sein, deinen eigenen Stil und deine Hashtags zu finden, sie zu etablieren und ihnen treu zu bleiben. Dann wird 2019 Dein Instagram-Jahr!

Instagram Buttons Social Media

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Umsetzung. Bist du 2019 schon auf Kurs mit Instagram?

Deine Janaina


Über die Gastautorin:
Jananina von Moos - Social Media und Content Strategin

Janaina von Moos

Janaina von Moos – Social Media und Content Strategin aus der Schweiz, berät Trainer, Coaches und Berater wie sie Neukunden über Social Media gewinnen und dabei erfolgreich und authentisch vermarkten.
Webseite: www.janainavonmoos.com
Instagram: https://www.instagram.com/janainavonmoos/

NEU: Der Janaina Club für organisches Social Media Marketing *

Du lernst:

  • Erprobte organsiche Social Media Strategien
  • Leadgenerierungs Hacks
  • Marketing und Business Strategien
  • Regelmässige Updates zu Social Media

Klingt spannend? Dann melde dich hier an.


Bildquellen: ©Janaina von Moos und ©Pixabay

Beitrag enthält Affiliate Links.

 

Keinen Beitrag verpassen und per Mail abonnieren.

2 comments

You may also like

2 comments

Avatar
Barbara 20. Februar 2019 - 13:57

Tolle Zusammenfassung, Janaina. Ich verwende für meine Instaposts auch keine Filter mehr. Wenn ich Bilder bearbeite, dann ausserhalb der App. Durch die Insta-eigenen Filter leidet die Bildqualität grausam.

Reply
Avatar
Claudia 20. Februar 2019 - 14:05

Ich nutze auch keine Filter, höchstens Bilder Aufhellen und Kontraste ändern.

Reply

Leave a Comment