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Einen eigenen Blog starten – Schritt für Schritt Anleitung

by Claudia
Blog erstellen und mit einem Mac Book Air schreiben
Eigenen Blog erstellen mit Schritt für Schritt Anleitung. Darauf musst du achten!

Du hast Lust zu bloggen, überlegst hin und her, bist völlig überfordert und weisst nicht wo anfangen? So erging es auch mir, als ich mich entschieden habe, diesen Blog zu starten. Rückblickend würde ich einiges anders machen. Welche persönlichen Tipps ich dir mitgeben möchte, wie du deinen eigenen Blog erstellen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Einen Blog auf die Beine zu stellen geht relativ schnell. Im Netz findest du diverse Anweisungen, mit denen du in nur 15 Minuten einen Blog erstellen kannst – könntest! Doch Vorsicht: Der Schein trügt. Erst recht, wenn du es richtig und professionell machen möchtest. Wenn du etwas Ahnung im Erstellen von Websites hast, dann bist du sicherlich im Vorteil. Aber dann liest du vermutlich auch nicht diesen Beitrag. Ich hatte damals von alledem keine Ahnung. Voller Euphorie und Tatendrang habe ich einfach losgelegt. Nun rate ich dir: Überstürze nichts!

Eigenen Blog erstellen mit Schritt für Schritt Anleitung. Darauf musst du achten!

10 Tipps um einen Blog zu starten

10 Tipps um einen Blog zu starten

Einen eigenen Blog starten – wie fange ich an?

Einen Blog erstellen, Ja oder nein?

Es gibt viele Gründe, einen Blog zu starten. Es gibt abertausende Blogger im Netz und alle sind anders und verfolgen unterschiedliche Ziele. Bloggen kann jeder. Bloggen kann man über Alles. Die einen bloggen aus „Plausch“ und schreiben über Familien, ihre Reisen, ihre Krankheiten. Andere kochen gerne und schreiben einen Foodblog oder sind kreativ und haben eine DIY Blog. Und dann gibt’s wieder andere, welche über ihr Business und ihre Tätigkeiten bloggen. Auch bei Firmen findet ein eigener Corporate Blog immer mehr Anklang.

Warum willst du bloggen? Es lohnt sich wirklich, etwas Zeit zu investieren und sich Gedanken zu machen, was Sinn und Zweck deines Blogs sein soll. Die Konkurrenz schläft nicht und das Bloggen boomt wie noch nie. Du bist eine/r von vielen. Das muss dir bewusst sein.

Warum ich blogge? Ich brauchte damals wieder eine Aufgabe. Arbeiten gehen lag aufgrund gesundheitlicher Probleme meiner Tochter nicht drin. Und trotzdem wollte ich etwas tun. Heute ist mein Blog mein drittes Baby. Mein Blog Hamerlike hat mich im Jahr 2017 aus einer Krise herausgeholt.

Selber hosten oder nicht? 

Du willst mit deinem Blog kein Geld verdienen? Dann kannst du deine Seite zum Beispiel über Blogger oder WordPress.com einrichten. Das bedeutet aber, dass du keine eigene Domain (URL) hast. Deinen Blog erreicht man dann z.B. über „deinblog.wordpress.com”. Auch was Plugins betrifft, bist du stärker eingeschränkt. Das schalten von (Werbe-)Anzeigen („Ads“) ist hier ebenso nicht möglich.

Du möchtest mit deinem Blog eventuell Geld verdienen? Dann rate ich dir zu einer eigenen Domain. So hältst du dir die Möglichkeit offen, später zum Beispiel dein eigenes Business aufzuziehen oder Kooperationen einzugehen. Empfehlen kann ich dir eine self-hosted WordPress.org Seite zu erstellen. Diese ist aber mit Kosten verbunden.

Ich habe den Fehler gemacht mit WordPress.com anzufangen: Ich wusste nicht, ob mir das Bloggen überhaupt Spass machen würde und wollte einfach kein Geld ausgeben. Eine Fehlentscheidung! Denn mit einer .com-Seite ist man etwas eingeschränkt. Schon einen Monat später habe ich auf WordPress.org gewechselt. Das war mit meinen wenigen Inhalten keine Hexerei – auch für mich machbar. Mein Blog sollte ein Hobby sein, doch für einen überschaubaren Preis entschied ich mich doch für die flexiblere Lösung. Im Nachhinein bereue ich diese Entscheidung zum Wechsel nicht und die Kosten sind es mir allemal wert. Es gibt aber neben WordPress auch noch viele andere Anbieter. Am besten recherchierst du einmal im Netz.

Worüber soll ich bloggen – wähle deine Nische

Worüber möchtest du bloggen? Ist dir schon klar, welchem Thema du dich verschreiben möchtest? So klar, dass du eigentlich am liebsten einfach loslegen möchtest? Ich frage, weil das alles gar nicht so einfach ist. Um erfolgreich zu bloggen, muss man eine Nische finden und einzigartig sein. Als ich mich damals entschieden habe, einen Blog zu starten, war mir klar: ich möchte rund um das Thema „Familie“ bloggen. Ich wollte Tipps für Familien in der Region Zürich und der Schweiz allgemein bieten. Schön und gut. Wie vielfältig das Thema Familie ist, wurde mir aber erst bewusst, als ich konkreter werden wollte und mir Gedanken und Ideen für Blogbeiträge machte.

Ich habe nach Kategorien (und später dann noch Unterkategorien) gesucht, um meinem Blog eine ungefähre Struktur zu geben. Die Hauptthemen Familie, Lifestyle, Food und Travel sind dabei heraus gekommen. Übrigens, Tipps für Familien rund um die Region Zürich findest du in der Zwischenzeit dafür aber ziemlich wenig, bis kaum. Soviel also dazu *smile*.

Update 2019: In der Zwischenzeit schreibe ich nicht mehr über Family- und Lifestylethmen, sondern auf meinen Blog findest du Tipps rund Business, Social Media, Mindset und mein Leben als Mama.

Es gibt Blogger, für die vier Kategorien schon zu viel sind. Mir wurde geraten, mich noch mehr einzuschränken. Das konnte und wollte ich aber zu dem Zeitpunkt nicht. Ich wollte schauen, welche Themen einerseits bei meinen Lesern gut ankommen, andererseits, welche Themen mir persönlich liegen. Ein Entscheid, den ich bis heute nicht bereue. Ein Blog wächst mit einem mit. Inhaltlich ist mein Blog in der Zwischenzeit in eine ganz andere Richtung gewachsen als ursprünglich geplant. Das ist auch gut so.

Egal über was du bloggst, bleibe dir selbst treu und blogge über das, was du liebst. Dein Lieblingsthema ist das richtige Thema.

Wie soll mein Blog heissen?

Nachdem du jetzt weisst, worüber du bloggen möchtest, geht es an die Namenssuche für deinen Blog. Wenn dein Blog dein bereits bestehendes Business ergänzen soll, dann ist dieser Punkt hier schon erledigt. Dann richtest du auf deiner Businessseite einfach eine neue Seite „Blog“ ein.

Wenn du aber einen reinen (Hobby-)Blog betreiben möchtest und von Null startest, dann sieht es etwas anders aus: Ich sage dir, überlege dir sehr, sehr gut wie dein Blog heissen soll und überstürze nichts. Der Name ist der erste Eindruck, den die Leser von deinem Blog (und allenfalls von dir) haben werden, wenn sie deine Seite besuchen. Viele verwenden den eigenen Namen im Domainnamen. Das ist Geschmackssache. Auch in meiner Domain kommt mein Name vor. Er war ursprünglich so angedacht: „Familie Hamer liked“ = Hamerlike! Nun gut, bei mir stimmt es auch nicht mehr 1:1 überein, wie ursprünglich geplant. Durch die einigermassen „neutrale“ Domain schränke ich mich immerhin nicht ein, worüber ich schreiben kann. Wichtig ist, deine Blogdomain soll einfach und gut zu merken und nicht allzu lange sein.

Blog erstellen mit Logo Hamerlike

Hamerlike – Mama Business Blog

 

Egal, wofür du dich entscheidest: Der Name soll zu dir und zu deiner Persönlichkeit passen. Man kann den Namen später nicht einfach mal schnell ändern. Können irgendwie schon, aber dafür braucht es dann ganz viel Fachwissen, Zeit und vielleicht auch Nerven. Ein neuer Name bedeutet daher meist einen Neustart mit neuer Domain (und neuen Kosten). Wer möchte das schon? Also, überlege richtig gut!

Wenn du deinen Blog-Namen hast, dann prüfe unbedingt, ob die Domain passend zu deinem Blog noch frei ist. Und kläre gleichzeitig auch die Verfügbarkeit aller Social Media Kanäle ab, die du mit deinem Blog abdecken möchtest. Wie ärgerlich, wenn du später merkst, dass auf Facebook, Twitter und Co. dein Name schon vergeben ist…

Über welchen Anbieter lasse ich meinen Blog laufen?

Wie bereits oben unter dem ersten Punkt erwähnt, gibt es die Möglichkeit, deinen Blog selbst zu hosten. Nur weil du das tust, heisst es nicht, dass dadurch alles einfacher ist und immer alles läuft. Ein selbst gehosteter Blog (=mehr Möglichkeiten der Anpassung und Individualisierung deiner (WordPress) Webseite ist mit Kosten verbunden und es kann zu technischen Serverproblemen kommen. Aber jeder Hoster bietet einen technischen Support an, der dir bei Problemen helfen wird. Auch hier gibt es viele verschiedene Anbieter und es lohnt sich, diese genauer unter die Lupe zu nehmen. In meiner Familie haben wir in der Schweiz gute Erfahrungen gemacht mit Hosttech und Hostpoint.

Welches Theme ist für meinen Blog das richtige?

Wenn du Name und Domain gefunden hast, kann es endlich richtig losgehen. Hast du dich für WordPress entschieden, installiere dir WordPress auf deinem Computer. Das ist keine Hexerei und erstaunlicherweise habe auch ich das (mit ein wenig Unterstützung) geschafft. Obwohl WordPress und ich eigentlich bis heute keine Freunde sind…

Falls du mit WordPress startest, wird dir ein vorgelegtes Theme (Design) installiert. Die wenigsten nutzen dieses später. WordPress bietet selbst verschieden Themes an, von kostenlosen bis zu zahlungspflichtigen. Viele kaufen sich aber ein entsprechendes Theme von einem externen Anbieter. Doch da ist Vorsicht geboten (ich spreche aus eigener Erfahrung). Du solltest in diesem Fall einiges beachten.

Lass dich nicht von den schönen Designs verleiten. Der Schein kann trügen. Mir hat am Anfang niemand gesagt, worauf ich achten soll. Prompt musste ich nach einiger Zeit im Daily Business feststellen, dass mein gekauftes Theme nicht das idealste für das war, was ich eigentlich machen möchte. Jetzt, im Nachhinein, habe ich die nötigen Informationen gesammelt und ich gebe dir gerne diese Ratschläge weiter, welche ich bekommen habe:

Das solltest du bei der Wahl eines Themes beachten:

  • Theme muss gut dokumentiert sein
  • Responsive sein (das Theme sollte auf Computer, Smartphone und Tablet angepasst und lesbar sein)
  • Theme sollte übersetzt sein
  • Möglichkeit haben Farben, Formen etc. grenzenlos selbst zu wählen
  • Theme-Builder
  • Visual Composer oder Fusion Builder

Fange an zu schreiben

Wenn alles installiert ist, kann du endlich bloggen. Fange einfach an zu schreiben. Am besten startest du mit der „Über mich“-Seite. Hier schreibst du kurz wer du bist, was du machst, wohin du willst und vielleicht auch, weshalb du bloggst. Und ganz wichtig, was deine Leser auf deinen Blog finden können und was deine Seite ihm gutes tun kann. Die Leser möchten wissen, wer hinter dem Blog steckt.

Als nächstes empfehle ich dir 5-10 Blogbeiträge zu schreiben, bevor du deinen Blog online stellst. Denn, der Leser will ja etwas auf deinem Blog lesen. Wenn er da nur einen oder zwei Posts findet, springt er schnell wieder von der Seite ab. Ich hatte fünf fertige Blogbeiträge und habe dann drei online gestellt. Zwei Tage später wieder einen. Und drei Tage später nochmals einen. Währenddessen war ich aber bereits an den nächsten 5-10 Blogbeiträge dran (und trotzdem gingen damals nicht alle online). Und so hat das seinen Lauf genommen.

Als ich die ersten Blogbeiträge online gestellt hatte, war ich suuuper nervös. Berechtigt? Nein, keinesfalls. Denn niemand wusste, dass die Beiträge online waren. Niemand wusste, dass ich überhaupt einen Blog habe. Also mach dir keine Sorgen. Und wenn doch, deine Blogbeiträge kannst du alle ändern, löschen oder wieder offline setzen.

Und wie häuftig soll ich bloggen?

Ein Blog lebt von der Community. Eine Community aufzubauen braucht Zeit. Wichtig ist, dass du regelmässig bloggst. Die einen sprechen von 2-3 mal wöchentlich, andere von einmal wöchentlich. Das muss du ganz für dich alleine herausfinden. Vielleicht baust du dir eine Regelmässigkeit ein, damit deine Leser wissen, wann sie wieder auf deinem Blog vorbeischauen können. Grundsätzlich habe ich mir vorgenommen einmal die Woche einen Blogbeitrag online zu setzen. Die Realität als Mutter mit kleinen Kindern ist dann meist eine andere.

Gut zu wissen

Zum Abschluss möchte ich dir noch ein paar wichtige Erfahrungen aus meinem ersten Bloggerjahr mit auf den Weg geben. Einige Punkte habe ich total unterschätzt:

  • einen Blog zu führen ist verdammt viel Arbeit
  • man braucht guten Content, um Erfolg zu haben
  • pro Woche sollten ein bis zwei Beiträge gepostet werden, um am Ball zu bleiben
  • Social Media Kanäle, die im Zusammenhang mit deinem Blog stehen, müssen täglich gepflegt und mit Content gefüttert werden (ich halte mich übrigens noch immer nicht dran *shameonme*)
  • du solltest andere Blogs lesen und kommentieren, um auf deinen Blog aufmerksam zu machen
  • du solltest dich bei einem Like mit einem Gegen-Like bedanken (zum Beispiel auf Instagram)

Ich hoffe, Du kannst von meinen ersten Gehversuchen als Bloggerin profitieren. Du bist nicht allein! Wenn du nicht mehr weiterkommst, hol dir Hilfe von jemanden der es versteht oder tritt auf Facebook einigen Blogger Gruppen bei.

Kennst du meine Facebook Gruppe “Motivationsimpulse für Blogging | Social Media | Business” schon?

Du bist in meiner Gruppe genau richtig, wenn

  • du mit Gleichgesinnten unterwegs sein möchtest
  • dich Themen rund ums Bloggen beschäftigen und interessieren
  • dich Social Media beschäftigen und interessieren
  • du dich für das Thema Selbständigkeit interessiert
  • dich Mindset Themen interessieren

Mit welchen Herausforderungen hast Du als Blogger-Neuling zu kämpfen? Nutze die Kommentarfunktion für Fragen. Ich helfe gerne.

Schön, hast du bei mir vorbei geschaut und danke dir, dass du diesen langen Beitrag zu Ende gelesen hast.

Deine Claudia

 

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