Home Food Saftiger Kürbis-Schokoladen Cake – unwiderstehlich gut!

Saftiger Kürbis-Schokoladen Cake – unwiderstehlich gut!

by Claudia
Kürbis-Schokoladen Cake

Es ist Kürbiszeit! Aber, das habt ihr ja bestimmt auch schon mitbekommen, oder? Eigentlich liebe ich Kürbisse, aber dieses Jahr musste ich etwas feststellen. Auch wenn ich Kürbisse liebe (ich finde einfach schon nur den Anblick als solchen schön), schmecken mir die wenigsten Kürbisrezepte. Oder dann bin ich einfach noch nicht auf das ultimative Kürbisrezept gestossen, das kann natürlich auch sein. Ausser, die Kürbissuppe, da kann man irgendwie nichts falsch machen. Und doch gibt es auch hier unterschiedliche Arten von Kürbissuppen – auch ich bereite sie immer mal wieder anders zu.

Ich gebe zu, bis anhin habe ich, wenns dann bei uns mal Kürbis gab, immer für die Hauptmahlzeit gekocht. Aber gross überzeugt hat mich nicht viel. Auch was die Zubereitung angeht, ist Kürbis eigentlich nicht so meins. Entweder stelle ich mich ungeschickt an oder dann habe ich nicht das passende Messer. Empfindet ihr es nicht auch als unheimlichen Kampf, diese Kürbisse jeweils zu halbieren, zu schneiden und die Kerne rauszukratzen? Oder gibt es da einen Trick, den ich noch nicht kenne? Wenn ja, bitte her damit.

Aber jetzt zu meinem Rezept. Ich bin nämlich in der Coopzeitung über ein Kürbis-Kuchen- Rezept gestolpert. Kürbis in Form von Kuchen? Mal was anderes, das muss ich ausprobieren, habe ich mir gedacht! Bin bestimmt nicht die einzige unter uns Schweizern, die das Rezept in der Coopzeitung gesehen hat und ausprobiert hat, oder?

Kürbis-Schokoladen Cake

Saftiger Kürbis-Schokoladen Cake

Aber soll ich Euch etwas verraten? Auch wenn ich vor hatte, den Kuchen zu backen, hatte ich, als ich ihn dann ganz spontan backen wollte, ausser einen passenden Kürbis für Kuchen, mal wieder nicht alle Zutaten im Haus und musste improvisieren. Kürbis trifft auf Schokolade im Hause Hamerlike. Ob das gut kommt? Ja, das habe ich mich vor der Zubereitung auch gefragt. Aber probiert es am besten aus, dann kennt ihr die Antwort.

Kürbis-Schokoladen Cake

Dafür braucht ihr:

150 g Butter
200 g Zucker
2 Prisen Salz
4 Eier

200 g Weissmehl
100 g gemahlene Haselnüsse
100 g dunkle Schokolade
1 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
600 g Kürbis (z.b. Butternut oder anderen Kürbis für Kuchen, ich habe die Sorte Barbara verwendet)
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Backform (ca. 30 cm) mit Backpapier auslegen, Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Butter, zusammen mit Zucker und Salz in eine Schüssel geben und weichrühren. Nach und nach ein Ei dazugeben und weiterrühren bis die Masse hell ist.

Kürbis klein raffeln

Kürbis klein raffeln

Je nach Kürbissorte, den Kürbis schälen und fein (oder grob) raffeln – was Euch mehr anspricht. Ich habe es feingeraffelt. Schokolade in kleine Stücke schneiden.  Mehl, gemahlene Haselnüsse, Zimt- und Backpulver vermischen. Anschliessend mit dem Kürbis und der Schokolade unter die Masse mischen und in die vorbereitete Form füllen.

 

 

Backen:

In der Mitte des auf 180 Grad vorgeheizten Ofen ca. 55 Minuten backen. Cake herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Haltbarkeit:

In Folie eingepackt und im Kühlschrank hält der Kuchen ca. 2 Tage.

Kürbis-Schokoladen-Cake

En guete – lasst es Euch schmecken!

Na, klingt das nicht lecker? Uns unseren Gästen hat der Kuchen auch geschmeckt. Meine Kinder und mein Mann dachten es sei ein Rüeblikuchen (Karottenkuchen). Hat natürlich was, sieht zumindest (farblich) ähnlich aus. Den Kuchen werde ich bestimmt wieder einmal backen.

Wer lieber das Originalrezept backen möchte, findet das Rezept hier und nimmt anstelle von Schokolade Sultaninen und anstelle Zimt Kardamonpulver.

Und welches ist Euer Lieblings Kürbisrezept? Wer eines hat, darf mir gerne im Anschluss in den Kommentaren sein Kürbisrezept posten (oder mir per Mail senden). Vielleicht finde ich ja trotzdem noch ein Rezept, welches mich überzeugt und mir schmeckt.

Schön, habt ihr mal wieder bei mir vorbei geschaut. Und wenn ihr bis zu meinen nächsten Blogbeitrag noch mehr von mir lesen möchtet, dann folgt mir doch am besten auf Instagram @hamerlike. Da poste ich etwas öfters und regelmässiger aus meinem Mami Alltag. Ich freue mich auf Euch!

Bis bald und frohes Backen!

Eure Claudia

 

PS: Ihr wollt noch mehr Rezepte aus unserer Küche kennenlernen, dann schau doch mal bei diesem Rezept vorbei: One-Pot-Pasta mit Champignons und Speck

 

Keinen Beitrag verpassen und per Mail abonnieren.

10 comments

You may also like

10 comments

Avatar
Claudia 4. Oktober 2017 - 11:23

Mmmhhhh sieht super fein aus! Probiere ich devinitiv aus!
Ich mache gerne Kürbis-Risotto mit Masgonzola, da könnte ich mich reinsetzen…

Reply
Avatar
Claudia 4. Oktober 2017 - 11:28

Stimmt, Kürbis-Risotto wär mal wieder eine Idee. Ich liebe Risotto. Aber Masgonzola habe ich für Risotto noch nie verwendet. Werde ich bestimmt bald ausprobieren. Danke dir für den Tipp.
Lieber Gruss
Claudia

Reply
Avatar
Claudia 4. Oktober 2017 - 11:23

Mmmhhhh sieht super fein aus! Probiere ich devinitiv aus!
Ich mache gerne Kürbis-Risotto mit Masgonzola, da könnte ich mich reinsetzen…

Reply
Avatar
Claudia 4. Oktober 2017 - 11:28

Stimmt, Kürbis-Risotto wär mal wieder eine Idee. Ich liebe Risotto. Aber Masgonzola habe ich für Risotto noch nie verwendet. Werde ich bestimmt bald ausprobieren. Danke dir für den Tipp.
Lieber Gruss
Claudia

Reply
Avatar
Victoria 4. Oktober 2017 - 13:42

Mhhh… ich liebe saftige Kuchen nur oder mit Schoggi! Und dein Exemplar schaut seeehr lecker aus! Werde ich beim nächsten Mal auch ausprobieren.
Vor zwei Wochen habe ich auch einen Kürbiskuchen gebacken, habe aber Kokosmehl und Kokosblütenzucker verwendet. Mir hat er geschmeckt, dem Rest der Familie war er zu saftig und er zerfällt sehr gern.

Reply
Avatar
Claudia 4. Oktober 2017 - 14:58

Huch, ich wusste nicht mal, dass es Kokosmehl und Kokosblütenzucker gibt….. aber klinkta auch lecker.

Reply
Avatar
unzi9 31. Oktober 2017 - 21:42

Juhu, es ist wieder Kürbiszeit! Danke für dein Rezept, ich probiere es gleich mal aus 🙂 Und apropos Kürbis schneiden, ich kenne nur den einen Trick: gute, scharfe Messer (das können die Schweizer gut)! Liebe Grüsse 🙂

Reply
Avatar
Claudia 1. November 2017 - 11:03

ouh, das freut mich zu hören. Lass es dir schmecken.
Und ja, dass richtige Messer zu haben ist sicher mal ein Anfang 😉

Reply

Leave a Comment