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WIE DU TROTZ ANGST DEINE KOMFORTZONE VERLÄSST

by Claudia
Komfortzone verlassen - Frau verlässt ihre Komfortzone

Und was Bügelliftfahren damit zu tun hat

Kürzlich war ich in den Skiferien mit meinen Kindern. Da das Wetter super mitgemacht hat, war ich täglich auf der Skipiste. Mein täglicher Begleiter und Transportmittel, um schön Ski zu fahren, war in diesen Tagen der Bügellift (zu Deutsch Schlepplift, Ankerlift). Ja, da wo ich seit meinem zweiten Lebensjahr jährlich Skiferien mache, gibt es nur Bügellifte, keine Sessellifte. Mit dem Blick in die Natur, auf die verschneite Bergwelt, hat man während des Bügelliftfahrens Zeit über ein paar Dinge nachzudenken. So auch über den Bügellift. Weisst du eigentlich wer den Bügellift erfunden hat? Ich musste der Frage nachgehen, mehr dazu am Schluss. Und weisst du was Bügelliftfahren mit Komfortzone verlassen zu tun hat?

Ich erzähl es dir – meine Gedanken vom täglichen Bügelliftfahren: Von ganz unten nach ganz oben muss gelernt sein, sowohl mit dem Bügellift, auch als im richtigen Leben. Möchtest du erfolgreich sein, musst du dafür arbeiten. Und glaube mir, gerade beim Snowboarden war das damals ein richtiger Krampf. Erst Kurven fahren zu können und dann mit dem Bügellift den Berg hoch zu kommen. Kurz vor dem Aufgeben war ich, so gefrustet war ich teilweise. Aber ich habe nicht aufgegeben und habe damals dafür meine Komfortzone verlassen – zum Glück! In der Zwischenzeit, und auf Grund der Kinder, habe ich wieder auf Ski gewechselt.

Bügelliftfahren: Von ganz unten nach ganz oben muss gelernt sein, sowohl mit dem Bügellift, auch als im richtigen Leben.

Das Verlassen der Komfortzone

Wieso ich dir das jetzt schreibe? Bügellift fahren ist ähnlich wie im wirklichen Leben. Du fängst etwas an, vielleicht etwas von dem du noch keine Ahnung hast und erst lernen musst (jeder gute Skifahrer war mal am Übungshang und musste erst Skifahren lernen). Vielleicht ist dir nicht gerade wohl dabei. Schliesslich weisst du nicht was kommt und dich erwartet. Egal ob das nun das Skifahren lernen ist oder die Schulbank drücken, Umziehen in eine fremde Stadt oder ein fremdes Land. Oder einfach eine Handlung wie z.B. fremde Leute anquatschen. Wir verlassen in dem Moment unsere Komfortzone.

Schon die kleinsten Neuigkeiten kosten uns oft Überwindung und Mut. Wieso? Weil wir dafür unsere Komfortzone verlassen müssen. Wir manchmal auch auch etwas Angst haben. Mal ehrlich, als du das erste Mal Bügellift fahren musstest, selbst noch unsicher auf den Skiern oder Snowboard, hattest du nicht ein mulmiges Gefühl? Oder als du dich für einen Kurs/Weiterbildung angemeldet hast und nicht wusstest, was und wer dich erwartet, warst du da nicht auch schon etwas verunsichert, ob es das Richtige war? Oder in einem fremden Land, du beherrscht die Sprache nicht und weisst weder wo A noch B ist.

Lust auf mehr

Aber, hast du erst einmal damit begonnen, du Klarheit darüber hast, es mal einigermassen im Griff hast, dann hast du Lust auf mehr. Stimmts?  Mit jedem Austritt aus der Komfortzone wächst du mit. Du verspührrst regelrecht Lust das Erlernte, das Neue, auszuüben. Irgendwann fängst du an Dinge zu tun, die du früher für unmöglich gehalten hättest. Und bist stolz darauf.

Wie oft standest du im Leben schon vor einer Entscheidung, wo es genau darum ging, die Komfortzone zu verlassen. Du stellst dir die Frage, kann ich das? Möchte ich das wirklich? Vielleicht manchmal auch die Frage, muss ich das wirklich, was bringt es mir?

Eigentlich gibt es genau nur zwei Lösungen:

Entweder du entscheidest dich dafür und somit gleichzeitig dafür, deine Komfortzone zu verlassen, oder du entscheidest dich dagegen. Das Mittelmass ist nicht ideal und schlicht nicht die Lösung.

Komfortzone verlassen: Es gibt genau zwei Lösungen

© Pixabay

Wenn du dich dafür entscheidest, bist du einen entscheidenen Schritt weiter. Entscheidest du dich dagegen, bringt dich das nicht weiter. Selbst wenn du dich dafür entscheidest und es schief geht, hast immerhin etwas gelernt: Erfahrung sammeln. Und,  aus Fehlern lernt man bekanntlich!

Die Überwindung, sich einer Herausforderung zu stellen, ist gross. Aber es lohnt sich immer, die Komfortzone für einen Moment zu verlassen. Neue Erfahrungen geben einem einen ganz anderen Blickwinkel auf die alltäglichen Dinge. Die Gewissheit, dass die eigenen Komfortzone nicht weit ist, ist ja eigentlich schon Luxus.

(M)eine Story

Ich erzähle dir jetzt noch kurz eine Story: Als ich diesen Blog gestartet habe, musste ich meine Komfortzone ebenfalls verlassen. Hab mir Fragen gestellt, kann ich das? Werden die Leute mich ernst nehmen und meine Beiträge lesen? Was denken meine Freunde, meine Familie? Eigentlich kann ich doch gar nicht so gut schreiben….

Aber ich hab es getan. Und du kannst dir nicht vorstellen wie ich mich am Anfang gefühlt habe. Immer wieder kamen neue Herausforderungen (auch jetzt noch) denen ich mich stellen muss. Aber es lohnt sich. Es lohnt sich, (neue) Dinge auszuprobieren. Dinge auszuüben die einem Spass machen, dich motivieren. Mein Blog hat mich komplett in eine neue berufliche Richtung geführt. Ich hatte es so viel Spass an der Materie, dass ich mich unbedingt weiterbilden und Fachwissen aneignen wollte. In der Zwischenzeit habe ich mich als Social Media Managerin weitergebildet, stehe kurz vor Abschluss meines Online Marketing Lehrgangs und habe dabei auch gelernt, wie wichtig das eigene Mindset ist. Ich denke und handle ganz anders, befasse mich viel mehr mit mir selbst, Thema Selbstverwirklichung und Erfolg. Vermehrt auch mit dem Thema Mindset, denn dass richtige Mindset zu haben ist verdammt wichtig.

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Wohin möchtest du?

Durch den Blogstart habe ich meine Komfortzone verlassen. Früher am Abend noch Couchpotato, arbeite ich heute bis spät in die Nacht fleissig an meinen Blog Business. Ich will noch mehr. Ich habe angefangen, das zu tun, was mir Spass macht. Egal was andere denken. Habe aufgehört mich für andere zu verbiegen und nicht das gemacht, was andere meinen sei gut für mich oder sollte ich machen. Ich habe auf mich gehört und mache das, worin ich einen Sinn sehe, was mich glücklich macht. Ich investiere in mich und meine Zukunft!

Früher war ich unglaublich nervös einen Beitrag zu veröffentlichen. Jetzt mache ich es einfach. Ich denke dabei daran, was ich möchte, wohin ich möchte und weniger was die anderen möchten und denken. Das solltest du auch tun. Denk an das, was du möchtest, wohin du willst!

Hole dir Hilfe

Und wenn ich noch immer Fragen habe und nicht weiterkomme, dann mache ich es wie beim Bügellift fahren. Ich quatsche Leute an und frage, ob sie mir helfen können. Beim Bügellift fahren habe ich selbstverständlich die coolsten Typen angequatscht 🙂 Hätte ich damals aber nicht meine Komfortzone verlassen und sie angesprochen, wären nicht Freundschaften entstanden die noch bis heute bestehen. Noch immer fahren wir gemeinsam Bügellift. Du kommst nur weiter, in dem du deine Komfortzone verlässt und den Allerwertesten hoch bekommst. Hole dir Unterstützung von solchen, die bereits wissen wie es geht. 

Was hält dich vom Verlassen der Komfortzone ab?

Ich glaube du kennst die Antwort, aber schwarz auf weiss wirkt es manchmal besser, daher hier knapp und kurz zusammengefasst:

  • Bequemlichkeit
  • Angst
  • Unsicherheit
  • Zweifel
  • Risiko

Stell dich deiner Angst!

Denk einmal darüber nach deine Komfortzone zu verlassen. Probiere etwas Neues aus. Egal ob das jetzt, wie in meinem Fall, ein Blog ist. Es kann auch eine Weiterbildung sein. Ein Umzug in eine andere Stadt. Ein neuer Job. Irgend etwas, was dich dazu bringt ein Stück weiterzukommen. Hab den Mut, dich der Herausforderung zu stellen. Habe keine Angst.

Angst ist unser grösster Erfolg.

Es gibt dafür auch keinen richtigen Zeitpunkt. Aber es ist nun mal so, sagst du dir, dass mache ich erst morgen oder nächste Woche, dann kannst du es bleich bleiben lassen. JETZT ist der richtige Zeitpunkt.

Zusammengefasst heisst das: Überlege dir, wohin du möchtest, hole dir Unterstützung, stell dich deiner Angst und fang damit an!

Damit du auch ja keine Ausrede hast den Start hinauszuzögern, schreibe doch am besten im Kommentar (nach unten scrollen) gleich hin, wobei du deine Komfortzone verlassen wirst (oder hast). Setze den Grundstein. Ich habe dir nun meine Geschichte erzählt. Vielleicht erzählst du mir deine Geschichte. Gemeinsam motivieren wir vielleicht andere, sich ihren Ängsten zu stellen.

Falls du noch nicht ganz angekommen bist und noch etwas Überzeugung brauchst, hilft dir bestimm dieser Beitrag weiter: Springe endlich über deinen Schatten. 

Übrigens, noch zum Thema Bügellift. Wer hat es erfunden?Bügellift (Schlepplift, Ankerlift)

Der erste Bügelskilift der Welt und gleichzeitig der erste Skilift der Schweiz lief am Bolgen in Davos. 1930 hat der Zürcher Ingenieur Ernst Gustav Constamxs seine Erfindung beim Patentamt angemeldet, vier Jahr später, 1934, lief der erste Skilift mit einem J-armigen Skiliftbügel. Schnell kam die Idee auf, den J-förmigen Einerbügel durch einen T-förmige Doppelbügel zu ersetzen, um mehr Passagiere zu transportieren. Es folgten folgten Constam-Bügellifte in St. Moritz, Mürren und Frankreich, sowie anderen Orten der Welt. (Quelle Webseite Davos Tourismus)

Du siehst, es braucht manchmal nicht viel. Aus einer ganz kleinen Idee, kann etwas ganz Grosses entstehen. Glaube an dich! Stell dich deiner Angst. 

Machs gut und ich freue mich auf deine Geschichte!

Deine Claudia ♥

 

Du möchtest endlich loslegen, weisst aber nicht wie und suchst noch nach Gleichgesinnten? Dann komm in meine kleine noch überschaubare Facebook Gruppe. Hier trifft sich Gross und Klein, Anfänger wie Fortgeschrittene zum unterstützen, Fragen stellen, sich austauschen, vernetzen und gegenseitigem Motivieren. Gemeinsam satt einsam ist das Motto. Ich freue mich auf dich!

 

 

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