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Hab Mut zur Veränderung: 8 Tipps für einen Neustart

von Claudia
Tipps Mut zur Veränderung

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Zweimal innerhalb von 5 Jahren kam ich in meinem Leben an einen Punkt, wo ich mir sagte: Es reicht. Bis hierhin und nicht weiter. Jetzt muss sich etwas verändern. Genervt ab allem und jedem, unzufrieden in verschiedenen Lebensbereichen, ausgelaugt ab der Situation. Die Ausgangslagen und Grund für meine “Leiden” waren jedoch unterschiedlich. Einmal privater Natur, das andere Mal eher beruflich bedingt. Mein Leidensweg war schmerzhaft, beide Male reagierte ich mit körperlichen Symptomen. Heute blicke ich jedoch zurück und bin um einige Erkenntnisse und Erfahrungen reicher. Genau darüber spreche ich in diesem Beitrag. Denn wer glücklich sein will, der braucht Mut zur Veränderung. Alles beginnt in dir selber.

Alles beginnt in dir – was heisst das?

Du kennst es mit Sicherheit auch. Viel zu oft suchen wir unser Glück und unser Wohlbefinden im Aussen. Wenn ich in einer anderen Wohnung lebe, wenn ich endlich einen besseren Job habe, mehr Geld verdiene und dieses Auto fahre, dann wird alles besser und einfacher. Wir legen den Fokus auf das, was im Aussen passiert. Langfristig ist das jedoch nicht die Lösung. Weder unser Umfeld noch materielle Dinge sind dafür verantwortlich, wie es uns geht. Wir ganz alleine sind für unsere Zufriedenheit verantwortlich. 

Da stand ich also, Anfang des Jahres 2020 und wusste, jetzt ist der richtige Zeitpunkt dem Grund meiner Unausgeglichenheit und Unzufriedenheit auf die Spur zu gehen. Meine Gedanken fuhren Karussell und ich war leicht überfordert mit der Frage, was ich eigentlich genau möchte? Das einzige, was ich wusste war, dass ich in meinem Leben etwas verändern muss. Aber wie fängt man eigentlich an? Geholfen haben mir dabei Bücher, Netflix Dokumentationen, Podcast, Coachings und langfristig auch eine Ernährungsumstellung. Aber alles step by step. 

Warum es uns schwerfällt Neues zu wagen

Veränderung bedeutet eine Änderung, einen Umbruch. Das Alte loslassen. Der Beginn von etwas Neuem. Bei vielen kommt es genau da zum Stocken. Angst ist einer der Gründe, warum viele lieber zuwarten, anstatt aktiv werden. Auch ich habe es lange vor mir hergeschoben, obwohl ich schon im Oktober wusste, dass was passieren muss. Im neuen Jahr dann. Es ist viel einfacher und bequemer, in seinem gemachten Nest zu sitzen und zu hoffen, dass sich was von alleine tut. 

Zuwarten ist keine Lösung

Hast du aber die Einstellung wie ich damals und du dir sagt, ja ich möchte etwas ändern, aber eigentlich passt es grade überhaupt nicht zum aktuelle Lebensabschnitt. Wenn dem so ist, dann kann dich dir sagen, dass der Schmerz nicht gross genug ist, um etwas in deinem Leben zu ändern. Es reicht nicht, einfach nur zu sagen, ich möchte etwas ändern. Du musst es richtig fühlen und spüren. Ich lege dafür meine Hand ins Feuer, du wirst merken, wann dieser Zeitpunkt da ist. 

Bei mir waren das beide Male körperliche (und vielleicht auch psychische) Anzeichen. Mein Körper rebellierte und gab mir Zeichen, dass ich in meinem Leben etwas ändern musste. Schnell, ansonsten rassle ich in ein Burnout und das wollte ich nicht. Der Schmerz war zu gross. Achte mal auf deine Körpersignale. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Herzrasen, Blähungen, Schlafstörungen, Gewichtszu- oder abnahme… All das können Anzeichen sein. Können, müssen aber nicht. Vielleicht erträgst du dein Umfeld nicht und gehst dabei an die Decke. Vielleicht reagierst du total gereiz wenn dein Kind etwas fallen lässt und du die Scherben aufwischen musst. Vielleicht kommt dein Partner mal wieder zu spät nach Hause, obwohl abgemacht wurde, dass es zu einem bestimmten Zweitpunkt Abendessen gibt und auch da reagierst du wütend. Was auch immer es bei dir ist, du wirst merken, wann der Zeitpunkt für innere Veränderung gekommen ist. Wann du dich selber nicht mehr ausstehen kannst. 

Doch wie fängst du an? 

Mut zur Veränderung: So gelingt dir ein Neustart

An der Stelle ist es mir wichtig zu erwähnen, dass ich keine Ärztin, kein Mentalcoach oder Psychologin bin. Meine Tipps sind aufgebaut auf meinen ganz eigenen Erfahrungen und decken sich mit Tipps, die ich aus Büchern, Dokumentationen, von Coaches, Ärzten und Podcasts erhalten habe. Letztlich haben mir aber genau die Menschen am meisten geholfen, die den Weg auch gegangen sind und mir durch ihre eigenen Erzählungen und Erfahrungen Mut gemacht haben. Mut möchte ich auch dir machen. Es ist nie zu spät für Veränderungen, wichtig ist, dass du ins Tun kommst. Auch du kannst es schaffen, ein Leben in Zukunft wieder glücklicher und zufriedener zu leben. Einzig und alleine du bist dafür verantwortlich. Alles beginnt in dir.

8 Tipps für Veränderungen im Leben – So fängst du an

Mut zur Veränderung. Tipps für einen Neustart

1. Annehmen und akzeptieren. 

Zu akzeptieren, dass es jetzt im Moment, grade nicht so läuft, wie man es gerne hätte. Nur wenn du akzeptierst, dass es einen Plan B gibt, kann die Reise zu Veränderung losgehen. Auf einer Karte habe ich mir damals folgende Sätze geschrieben und sie mir täglich verinnerlicht:

Ja, ich fühle mich gerade nicht so gut, wie ich mir das wünsche. Das ist okay. Ich habe mich unendlich lieb. Ich bin gut so wie ich bin. Wenn es mir nicht so gut geht, lass ich los und entscheide mich ganz bewusst dafür, mich glücklich und dankbar zu fühlen. 

So habe ich die Situation akzeptiert, und nicht schlecht geredet. Es hat einen Grund, weshalb es so weit gekommen ist. Versuche das Positive in der Situation zu sehen. Irgendetwas möchte dir das Leben dabei mitteilen. Sei dankbar dafür, nehme die Situation an, und akzeptiere sie.

Lass dir hier gleich auch sagen, Dankbarkeitspraxis ist eines der mächtigsten und kraftvollsten Tools für persönliche Veränderung – dazu jedoch später mehr. 

2. Geduld üben und Energie schaffen

Sei dir bewusst, dass Veränderung Zeit braucht. Übe dich in Geduld und erwarte nichts von heute auf morgen. Veränderung ist ein Prozess. Gerade die schwierigen Zeiten rauben uns unglaublich Energie. Daher ist es wichtig, dass du genügend Energie hast. Achte darauf, dass du ausreichend Schlaf bekommst, du genügend Wasser trinkst und dich gesund und ausgewogen ernährst. 

3. Analysiere die Situation

Um eine Veränderung anzustreben, musst du auch wissen, wo der Schuh drückt und wo und in welchem Bereich du ins Tun kommen möchtest. Was will ich wirklich? Welche Person möchte ich in meinem gewünschten Leben gerne sein. Wie möchte ich mich fühlen? Welche Eigenschaften möchte ich gerne haben? Wir können nur Dinge verändern, wo wir auch bewusst hinschauen.

Wie zufrieden du in den einzelnen Lebensbereichen bist, kannst du zum Beispiel mithilfe das Rad des Lebens  machen. Ein Freebie folgt dazu noch. 

Rad des Lebens - Finde heraus, wo du im Leben stehst

4. Miste aus

Mein absoluter Lieblingstipp, nachdem du die Übung mit dem Rad des Lebens gemacht hast: Ausmisten! Du weisst nun also, in welchen Bereichen du in die Umsetzung kommen möchtest. Bevor du damit aber anfängst, rate ich dir auszumisten. Sei es der Kleiderschrank, die Küchenschublade, dein Büro oder die Spielzeuge deiner Kinder. 

>>> Ein Schritt zu mehr Klarheit: Ausmisten

Befreie dich von Altlasten und sortiere aus, was du nicht mehr brauchst oder dir nicht guttut. Dinge in deiner nahen Umgebung können dich blockieren und dir Energie rauben. Ordnung und Klarheit im Aussen sorgen immer auch für Klarheit im Kopf und somit für neue Energie. Energie, die du brauchst, um deinen Veränderungen Platz zu schaffen. 

Falls du dich intensiver mit Ausmisten auseinander setzen möchtest, empfehle ich dir das Buch Workbook “Zeit statt Zeug Aufräum-Challenge“ * .

5. Setze dir ein Ziel

Nun darfst du anfangen umzusetzen. Konzentriere dich zu Beginn auf etwas und setze dir ein Ziel. Was möchtest du verändern? Bis wann möchte ich erste Erfolge sehen? Mit einem Ziel vor Augen ist eine Veränderung viel einfacher umzusetzen. Das müssen keine grossen Ziele sein. Fange lieber mit kleinen Schritten und Zielen an. Möchtest du dich zum Beispiel gesünder ernähren und ein paar Kilos abnehmen, reicht es vollkommen, wenn du dir als Ziel setzt, nur noch jeden zweiten Tag anstatt jeden Tag Süssigkeiten zu essen. Oder ich bewege mich zweimal wöchentlich für mindestens 30 Minuten an der frischen Luft. Dadurch spornst du dich selber an. 

Lies dazu gerne auch diesen Beitrag hier. 
>>> Ziele setzen.

6. Schaffe Routinen

Jetzt heisst es dranbleiben. Glücklich und zufriedener werden und dabei eine Veränderung in deinem Leben zu schaffen, ist wie ein Muskel, der trainiert werden muss. Dazu musst du (fast) täglich mit dem richtigen Werkzeug trainieren und immer und immer wieder routiniert durchführen. Die Summer deiner Gewohnheiten ist deine Routine.

Hier sind 8 mögliche Routinen für ein glücklicheres und zufriedenes Leben: 

  • Trinke täglich ein Glas warmes Zitronenwasser
  • Schreibe täglich 5 Dinge auf, worüber du dankbar bist.
  • Meditiere täglich
  • Bewege dich täglich
  • Lese täglich 
  • Schreibe täglich deine Ziele auf
  • Visualisiere deinen Tag oder deine Wünsche
  • Rufe jeden Tag (oder schreibe) jemandem aus deinem privaten Umfeld an

Persönliche Empfehlung: Tracke deine Routinen um den Überblick zu bewahren und langfristig Erfolg zu haben. 

Falls du dir einen Morgenroutine aneignen möchtest, kann dir dieser Beitrag weiter helfen
>>> Morgenroutine entwickeln: Vorstellung versus Realität

7. Fang an dich zu belohnen. 

Diesen Punkt habe ich dank einem “Happyself Journal” von meiner 7-jährigen Tochter übernommen. Wir sind Meister im kritisieren, was wir alles nicht gut machen. Jeder weiss, (Selbst-)Kritik zieht uns mehr runter, als dass es uns aufstellt. Darum lege den Fokus darauf, was du gut machst, und belohne dich dafür. Ich erkläre kurz, wie ich das meine. 

Eine meiner Missionen war es, mir täglich 5 – 10 Dinge aufzuschreiben, für die ich dankbar bin. Zu Beginn war das eine ziemliche Challenge, ich kam gerade mal auf knapp 5 Punkte. So habe ich mir kleine Herausforderungen und Belohnungen gestellt. Das erste Mal habe ich mich nach 7 Tagen Dankbarkeit belohnt (eine Flasche meines Lieblingsrotweins). Eine weitere Belohnung nach 30 Tagen (eine neue Sporthose) und eine weitere Belohnung, wenn ich 60 Tage Dankbarkeitspraxis durchgehalten habe (Sushi für die ganze Familie bestellt). Dabei hat mir übrigens mein Tracker geholfen, denn ja ich gebe zu, es kam schon einmal vor, dass ich es vergessen habe. Dank dem Tracker hatte ich den Überblick, wann 30 bzw. 60 Tage vorbei sind und ich mir meine Belohnung “holen” durfte.

Deine Belohnung sollten Dinge sein, auf die du dich freuen kannst und die du dir nicht immer einfach gönnst. Wichtig ist, schreibe es auf und halte dich daran. Ein Versprechen ist ein Versprechen. 

8. Lass dir helfen

Ich würde heute vermutlich noch nicht da stehen, wo ich heute stehe, hätte ich nicht Hilfe in Anspruch genommen. Das fing bei mir ganz unkompliziert mit Buchempfehlungen an. Ging dann weiter zu einem Online Coaching, worauf ich weitere Online Coachings besuchte (Corona bedingt) und habe mit meinem Arzt gesprochen. Habe mir passende Podcast angehört und Blogs über gewissen Themen gelesen. Habe ich mich in der Drogerie beraten lassen, was ich gegen meine körperlichen Symptome machen kann, und habe daraufhin meine eigene Ernährung analysiert und angepasst. 

Vieles kannst und musst du selbst beeinflussen, doch lass dir Unterstützung geben, von Menschen, die den Weg kennen und bereits gegangen sind, egal ob von Freunden, Familie Coaches oder Ärzten. 

Fazit 

Veränderungen brauchen Mut. Xavier Naidoo mit seinem Lied “Mut zur Veränderung” bringt es auf den Punkt. Bei mir lief das Lied zeitweise in Dauerschleife. Vielleicht hilft es auch dir. 

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt – Mahatma Gandhi. 

Fang noch heute an damit.

Alles Liebe ♥

Claudia

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