Home Business & Mindset Motiviert und besser arbeiten – wie steigere ich meine Motivation?

Motiviert und besser arbeiten – wie steigere ich meine Motivation?

by Claudia

Jetzt mal ehrlich, ich glaube jeder kennt sie und jeder hat sie eines Tages einmal. Die Motivationskrise. Bei den einen sind sie nur Stunden-, oder tageweise, bei anderen dauert sie Wochen, wenn nicht gar Monate. Gerade jetzt, nach einem schönen Urlaub oder bei den seit Tagen von über 30 Grad Aussentemperaturen, kämpft vermutlich so mancher mit Motivation und Energie. Ich auch. Auch wenn im Mitte August geboren bin, könnte man meinen, ich bin ein wahres Sommerkind. Nein, ganz und gar nicht. Der Sommer war noch nie mein Freund. Die Hitze macht mir seit Kindheit regelrecht zu schaffen, dieses Jahr noch mehr. Meine Motivation und Energie war weg. Ich gebe es offen zu, ich freue mich auf den Herbst.

 

Hochmotiviert bin ich aus unserem zwei Wöchigen Sommerferien aus den Bergen zurückgekehrt, hatte Ideen im Kopf was ich als nächstes planen und angehen soll und dann das. Ich lag regelrecht wie eine tote Fliege rum. War genervt von diesen Temperaturen, genervt von mich selber, genervt darüber, weil ich mich nicht aufraffen konnte. Ich wollte nicht jeden Tag mit meinen Kids in überfüllten Badeanstalten herumhängen, ohne irgend etwas Produktives am Tag erledigt zu haben. Ich wollte zu Randzeiten arbeiten und Dinge im Haus erledigen. Genervt am allermeisten darüber, dass ich so bin wie ich bin und keine Energie und Motivation hatte. Nichts habe ich auf die Reihe bekommen, nicht mal etwas banales wie ein Friseurtermin abmachen. Die Hitze hat mich total ausser gefecht gesetzt.

Ok, dass lass ich nicht länger auf mir sitzen, habe ich mir am Ende einer üblichen, aber aussergewöhnlich heissen Arbeitswoche gesagt. Das Wochenende soll dazu da sein, ein Weg zu finden, die Motivationskrise zu besiegen, um am Montag morgen einigermassen motiviert starten zu können. Die vergangene Woche habe ich bewusst nach untenstehenden Tipps gelebt und schau an, step by step kam bei mir langsam die Motivation zurück. Manchmal braucht es gar nicht so viel und es sind die kleinen Dinge im Leben, die etwas bewirken.

Sieben Tipps um deine Motivation zu steigern

Motiviert und besser arbeiten - wie steigere ich meine Motivation?

Tipp 1 –  Lass die Motivationskrise zu

Du merkst, du bist in einer Motivationskrise, nicht schlimm, dann lass sie zu. Gönne dir eine Pause. Es bringt rein gar nichts etwas zu erzwingen, wenn man von vornherein weiss, es macht keinen Sinn. Oft ist man so oder so unkonzentriert, etwas schluderig und nur halbherzig bei der Sache. Meist passieren dann Fehler, die teilweise gravierend ausfallen können. Nicht immer ist das einfach, gerade wenn man seine freie Zeit nicht selber einteilen kann und an eine Deadline gebunden ist. Wieso dem Geschäftspartner nicht einfach ehrlich und offen kommunizieren und um ein oder zwei Tage Aufschieben bitten. Damit meine ich nicht, dass du dem Partner aufs Butterbrot schmierst „ich habe keinen Bock“. Du weisst hoffentlich wie ich es meine.

Wer sein Umfeld daran teilnehmen haben möchte, der teilt seine Demotivation in den Sozialen Medien mit. Ich bin überzeugt, du bekommst nicht nur Feedbacks von Gleichgesinnten sondern auch aufmunternde Worte zurück. Worte können viel bewirken und ebenso motivieren.

Tipp 2  –  Tausche dich mit positiven Menschen aus. 

Ein sehr wichtiger Punkt. Positive Menschen sprühen oft vor Motivation und Energie. Tauscht man sich mit ihnen aus, kann dass sehr aufbauend und motivierend sein. Genau das, was man vielleicht gerade braucht, befinden man sich mit seinem Business in der Aufbauphase. Jeder fliegt dann einmal in ein Tief und zweifelt an seiner Idee. In einer fehlenden Motivationskrise, empfiehlt es sich ganz klar, sich mit den Positivdenkern zu unterhalten. Es gibt nichts wichtigeres als Positivdenker die einem unterstützen, die einem Mut in seinem Vorhaben machen.

Generell habe ich in den letzten Monaten die Erfahrung gemacht, dass der Austausch mit Gleichgesinnten extrem motivierend sein kann. Lass dir von anderen helfen, unterstützt Euch gegenseitig. Gemeinsam statt einsam.

In einem kürzlich gelesen Buch schreibt die Autorin, sie hätte mit ihren Freundinnen auf WhatsApp eine Motivationsgruppe gegründet. Die soll dazu dienen, sich gegenseitig zu motivieren und zu pushen. Ich finde das eine tolle Idee und würde gleich solch eine Gruppe starten. Hast du Lust? Dann sende mir via Kontaktformular deine Nummer und wir fangen noch heute damit an. Spontan muss man manchmal sein. 😉 Maximal 10 Personen nehme ich auf.

Tipp 3 – Lasse dich von Erfolgsgeschichten inspirieren

Das ist mein Favoriten Geheimtipp. Seit ich mich entschieden habe, meine Hobbyblog zu einem Mama Business aufzubauen,  habe ich mir Bücher und Biografien über Selbstverwirklichung zugelegt. Erfolgsgeschichten von Leuten, die genau das in irgendeiner Form schon geschafft haben. Blogs gesucht, die genau darüber handeln und schreiben. Und genau das ist der springende Punkt. Diese Leute motivieren dich und du kannst von diesen Leuten Tipps und Inspirationen abholen, wie sie es gemacht haben. Also, schnapp dir ein Buch und beginnen zu lesen. Ich habe damals mit „Girl Boss von Sophia Amoruso angefangen“.

Mehr Motivation durch Lesen von Erfolgsgeschichten

Stell dir jetzt einfach vor, irgendwann schreibst auch du einmal über deinen Werdegang. Weisch wie cool! Wie du das schaffst? Ganz einfach, in dem du JETZT an dich glaubst und die Flinte nicht ins Korn wirst, wenn du mal demotiviert bist. Nicht immer davon sprechen und davon träumen. Tun und Handeln. Aufstehen, Krone richten und deinen Weg gehen! Fange jetzt an!

Tipp: Beim Lesen Stift und Papier immer griffbereit haben. Schon beim Lesen toller Bücher wirst du inspiriert. Ich bin überzeugt, in deinem Kopf ploppt bestimmt so manch eine Idee auf. Im Falle Bloggern, zum Beispiel eine Idee für einen möglichen Blogbeitrag, welche du umsetzen kannst und möchtest. Sofort notieren!

Tipp 4 – Höre Musik die dich an tolle Zeiten erinnern

Turn on the music. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass die Wirkung von Musik sich positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung, das Gemüt und die Motivation auswirkt.

Eigentlich höre ich, seit ich Kinder habe, nicht mehr ganz so gerne Musik. Mein Kinder geben täglich ihr bestes Konzert von sich. Pausenlos!  Da bin ich einfach nur froh, wenn für ein paar Minuten am Tag Ruhe im Haus ist. Aber wenn sie ausser Haus sind, dann höre  ich zwischenzeitlich motivierend Musik.

Irgendwann bekam ich dann mal den Tipp (wie kann es auch anders sein, aus einer Facebookgruppe) sich motivierend Songs herauszusuchen und diese dann abzuspielen, wenn man sich motivieren möchte oder muss. Was habe ich also in meiner Motivaitonskrise gemacht? Ich habe meine alte CD Sammlung herausgesucht und mir die CDs heraus gesucht, die mich zu meiner besten Zeit ever (Mein Sprachaufenthalt in Vancouver 2003) begleitet haben. Seither laufen hier täglich die für mich motivierendsten Songs von „The Corrs“, „Nora Jones“ und „Katy Perry“. Das waren noch Zeiten! Ja du lachst jetzt, vermutlich ab meiner Auswahl, stimmts? Ich au!  Aber ich versichere dir, es bewirkt Positives. Auf Spotify stelle ich mir jetzt als nächstes eine eigene Playlists mit motivierenden Songs zusammen. Wieso machst du das nicht auch?

Aber Spass beiseite, achte dich mal bei deinen Lieblingssongs darauf, was genau gesungen wird. Manchmal bringt der Inhalt des Songs gerade auf den Punkt wie dein Leben aussieht.

Tipp 5 – Motivation durch Inspiration

Es gibt so viele inspirierende Zitate, motivierende Bilder und tonnenweise Videos um sich selber zu motivieren. Hänge dir Zitate und Bilder in deinen vier Wänden auf, damit du täglich daran erinnert wirst.

Ich bin ja  schon länger ein totaler Fan von motivierend Zitaten. Überall im meinem Haus stehen Zitat-Kalender herum und seit vergangener Woche hängen auch welche an den Wänden. Auch mein Instagramfeed wird von Zeit zu Zeit mit motivierenden Zitaten geschmückt. Einerseits als Motivation und Sammlung für mich, andererseits um dabei auch meine Followers zu motivieren. Sich gegenseitig zu motivieren macht nämlich viel mehr Spass.

Tipp 6 – Setze dir Ziele

Wo willst du hin? Was ist dein Ziel? Wenn du das bereits definiert hast um so besser, dann geht es jetzt nur noch ans Eingemachte. Gerade in einer kleinen Krise macht es aber durch aus Sinn, sich die grossen Ziele nochmals vor Augen zu lassen. Setze dir nicht nur grosse Ziele, sondern setze dir auch Monats- Wochen und Tagesziele. Schreibe all deine Ziele schriftlich auf, egal ob auf Papier oder online.

Am besten am Anfang des Monates die Monatsziele notieren und Sonntag oder Montag deine Wochenziele. Für deine Tagesziele machst du am besten Abends eine Liste für den nächsten Tag.  Nach deinem Kaffee oder Morgenritual kannst du dann gleich motiviert loslegen. Ich mache das schon seit längerem und kann den Tipp nur weitergeben.

Tipp 7 – Halte dir die positiven Dingen vor Augen

Gerade in einer Motivationskrise fängt man an sich und seinem Business zu zweifeln. Wir stellen alles Schlechte in den Vordergrund und fallen in die negative Denkphase. Ich kann das nicht. Mein Businessmodel ist nicht gut. Es geht nicht aufwärts. Gerade kürzlich habe ich meinem Mann gesagt: Am liebsten möchte ich alles hinschmeissen… Aber er, wie immer Retter in meiner Not, meinte dann, nein mach das nicht, halte dir mal vor Augen, was du bereits alles geschafft und erreicht hast.

Genau das ist es. Hole dir das positive vor Augen und sei dir mal bewusst, was du alles schon erreicht hast. Mein Highlight des Sommers 2018 ist übrigens, dass ich feststellen durfte, dass ich mit einem Beitrag bei Google auf Platz 3 bin – Ein Weekend in Mailand. Nicht schlecht, oder?

 

Als als am Montag morgen um 5:30 Uhr mein Wecker klingelte, musste ich schon etwas kämpfen aufzustehen. Eigentlich bin ich eine Nachteule und erst gegen Mitternacht im Bett. Im Zweitagesrythmus bin ich jetzt allerdings um diese Uhrzeit aufgestanden. Es hat sich gelohnt. Ich wusste, ich habe nicht mehr wie maximal zwei Stunden Zeit, ehe meine Kinder um mich rumtanzen. Ich habe akzeptieren müssen, dass ich tagsüber nichts arbeiten kann, sondern erst wieder Abends, dann wenn die Kinder wieder schlafen – Schulferienzeit halt.

Was habe ich also gemacht? Am Sonntagabend mir aufgeschrieben, was mein Wochenziel ist. Am Vorabend des kommenden Tages hab ich mir notiert, was ich in der kurzen Zeit früh morgens erledigt haben muss oder vielmehr möchte. Das habe ich aufgehängt und zwar so, dass es nicht nur ich sehe, sondern es auch mein Mann sieht. Wie cool war es, konnte ich etwas abhacken und dabei zusehen, wie meine Liste immer kürzer wird. Wenn man gemeinsam über Ziele redet (oder schreibt), erreicht man diese auch schneller und besser. Probier es mal aus.

Jetzt, eine Woche später, kann ich sagen, ich bin wieder voller Motivation und Elan, auch wenn die Handbremse noch etwas angezogen ist. Richtig loslegen kann ich erst wieder, wenn hier die Schulferien vorbei sind und wieder ein geregelter Arbeits- und Mamaalltag eintritt.

Noch mehr Tipps für mehr Motivation

Ich könnte hier noch weiterschreiben, was es sonst noch so für Möglichkeiten gibt, seine Motivationskrise zu besiegen, aber das würde vermutlich wieder den Rahmen des Beitrages sprengen. Was ich mir aber für die kommenden Wochen vorgenommen habe und auch dich vielleicht motivieren könnte, sind noch folgende Punkte:

Mehr Motivation durch

  • ein Morgenritual
  • Bullet Journal, oder ein Mood Board, oder ein Erfolgstagebuch.
  • Arbeiten zur richtigen Zeit
  • richtiges Selbstmanagement

Wie kommst du wieder aus einer Motivationskrise heraus? Wie motivierst du dich? Teile mir doch im Kommentarfeld unten mit, welche Tipps du auf Lager hast. Ich freue mich darauf.

Danke, dass du wieder bei mir vorbei geschaut hast.

Deine Claudia


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2 comments

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2 comments

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Martin @pokipsie Rechsteiner 20. August 2018 - 16:39

Punkt vier kann aber auch kontraproduktiv sein. Solche Gedanken leiten einem dann meist auch in andere Gefühle und meist ist man dann auch nicht mehr so konzentriert.

In meinen mittlerweile 17 Jahre des Content erstellen (mein Gott bin ich alt) habe ich mir ein Genere Musik ausgesucht das ich bewusst fürs Schreiben nutze. Ich habe mich darauf konditioniert, und bin bei der Musik immer in schreiblaune. Sie kann mich somit auch nicht ablenken.

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Claudia 22. August 2018 - 18:23

Ja zu Punkt vier hast du vermutlich Recht. Dann lieber den nächsten Song hören. 🙂
Musik fürs Schreiben, solch eine Playlist muss ich mir wohl auch noch zusammenstellen. Danke für den Tipp.

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