Startseite » Mama » Tschüss Februar, hallo März – und wieso ich happy bin

Tschüss Februar, hallo März – und wieso ich happy bin

von Claudia

In diesem Beitrag können Affiliate-Links verwendet werden. Ich erhalte möglicherweise eine kleine Provision ohne zusätzliche Kosten für dich, wenn du meine Partnerlinks verwendest.

Letztes Update am 28. November 2019 by Claudia

Lieber Monat Februar

Du warst das Beste, was mir in den letzten Wochen und Monaten passiert ist. Ohne dich würde ich diese Zeilen nicht schreiben können, denn….

Seit wir Anfang August 2016 aus unseren einwöchigen Sommerferien zurückgekehrt sind, war bei uns der Wurm drin – und das bis in den Januar 2017 hinein. Angefangen hat es damit, dass unsere Jüngste und ich gleichzeitig krank waren. Was darauf folgte war eine Never Ending Story. Es folgten viele Arztbesuche, viele Spitalbesuche, davon viermal in der Notfallaufnahme und zwei mehrtägige Spitalaufenthalte.  Nicht nur in der Apotheke sondern auch beim Kinderarzt hatte ich das Dauerticket gelöst. Ausser meinen 4 Wänden habe ich nicht viel Neues gesehen und erlebt.

Zum Glück arbeiten überall so nette und liebevolle und hilfsbereite Menschen,  die einem Mut zusprechen und einem dadurch die Situation sehr erleichtern. Zutiefst hat es mich auch berührt, als die Kinderärztin nach dem „ich weiss nicht wievielten“ Besuch in der Praxis, die Hand auf meine Schulter gelegt hat. Sie meinte „es ist viel was sie gerade durchmachen, aber es werden wieder bessere Zeiten kommen“. Viele schlaflose und vor allem kurze Nächte hatten wir, viele Tränen meinerseits sind geflossen. Unzufrieden, genervt und von allem gereizt war ich und oft hab ich mich gefragt, wieso wir, warum muss uns das passieren, wann hört das endlich alles auf.

Anfang Dezember habe ich mir gesagt, es geht nicht mehr lange und das Jahr 2016 ist zu Ende. Endlich. Neues Jahr, neues Glück habe ich mir gesagt. Dann wir alles einfacher. Ich war naiv überzeugt, im 2017 kann und wird nun alles besser kommen. Irgendwann muss doch diese Never Ending Story ein Ende nehmen. Dann vier Tage vor Weihnachten der erneute Rückschlag, wieder Notfallaufnahme, wieder im  Spital. Alles kam kurz vor Weihnachten durcheinander, Geschenke hatten wir letztendlich nicht alle beieinander, Weihnachtsgrüsse wurden auch keine verschickt. Aber was solls, das ist nicht das Wichtigste, gute Gesundheit ist so viel wichtiger.

Das neue Jahr kann beginnen

Das Jahresende wollten wir mit Freunden bei uns zu Hause zu feiern, dem alten Jahr Adieu sagen und das neue, hoffentlich bessere Jahr frischfröhlich begrüssen. Kurz nach Weihnachten wurde ich krank, anstatt aufwärts ging es zum Jahresende hin abwärts. Silvester habe ich geschlafen resp.  verschlafen. Den 1. Januar habe ich komplett im Bett verbracht, nix ging mehr. Und am 2. Januar stand ich schon um 9 Uhr in der Notfallarztpraxis, weil hier noch Feiertag war. Diagnose: schwere Sinusitis und Antibiotika. Ich dachte mein Kopf explodiert, solche Schmerzen habe ich gehabt. Was für ein Start ins neue Jahr!  So habe ich es mir nicht vorgestellt. Es sollte doch nun alles besser werden. Aber die Never Ending Story ging auch im Januar weiter, auch bei den Kindern, nur mein Mann blieb verschohnt.

Und dann, endlich kam der Februar. Wenn nicht neues Jahr, neues Glück, dann ja vielleicht neuer Monat, neues Glück erhoffte ich mir. Und ja, so war es auch:

Lieber Monat Februar, du warst das Beste was mir seit langem passiert ist. In diesem Monat habe ich gefühlt so viel erlebt wie in den vergangenen 6 Monaten nicht. Mir war nicht nach Weinen zu Mute, nein, ich konnte wieder lachen und hatte Freude. Die Nächte waren trotzdem nicht besser, aber naja, bestimmt nur eine Phase von vielen. Wir waren unter anderem 13 Tage in den Bergen. In einem kleine Skiort in den Bündner Bergen, in Bivio in der Schweiz. Früher war das zeitweise mein zweites Zuhause, jedes Wochenende und jede Ferien verbrachte ich da. Seit ich auf der Welt bin, fahre ich dorthin. Die letzten 4 Jahre leider nicht mehr, u.a. wegen unseren kleinen Kindern. Und jetzt endlich können wir wieder gehen.

Mein Herz schlug Purzelbaum. Die ganzen Kind- und Jugenderinnerungen kamen hoch. Fast an jeder Ecke gibt es eine Story, die mich an früher erinnert. Gute Erinnerungen sind es. Es gab, glaube ich, niemanden in meinem Freundeskreis, der nicht auch schon mal mit mir da war und das Dörfchen  liebgewonnen hat. Und jetzt, jetzt darf ich das alles mit meiner kleinen Familie (nochmals) erleben. Auch meinem Mann hat das kleine Bündner Dörfchen schätzen und lieben gelernt. Ebenso  meine Kinder, zumindest die Älteste, fragt jetzt schon, wann wir wieder dorthin gehen. Sie hat diesen Winter Skifahren gelernt und war kaum mehr zu stoppen. Aber dass ich nicht nur die Ferien genossen habe, sondern zeitweise auch gearbeitet habe, könnt ihr hier lesen. Und trotzdem konnten wir die Zeit in den Bergen geniessen.

Bivio, die Perle am Julierpass, Schweiz

Einfach nur herrlich

Schnee und Wetterverhältnisse waren perfekt und traumhaft. Es war einfach nur herrlich und tat unglaublich gut. Bergluft bewirkt wunder, sie macht einfach frisch und gibt einem Energie. Dank zwei kurzen Besuchen der Grosseltern konnten mein Mann und ich auch gemeinsam auf die Piste und Ski respektive Snowboardfahren. Ansonsten immer getrennt, der eine war auf der Piste, der andere hat sich um die Kinder gekümmert. Nur mich hat es dann die letzen Tage noch ins Bett gelegt, kurzzeitig lag ich mit Schüttelfrost, Gliederschmerzen 39.5 Fieber im Bett. Am nächsten Tag war der Spuk vorbei.

Der Februar war nicht nur gut wegen den Ferien, nein, auch hab ich endlich mein Ziel erreicht und entschieden definitiv mit dem Blog weiter zu machen. Ich bin mit Hamerlike einen entscheidenen Schritt weiter gekommen und sogar online gegangen. Ich bin froh und Stolz zu- gleich, hab ich das endlich geschaft. Und dass es so viel Spass macht, hätte ich nie gedacht. Ich habe schon so viele nette und hilfsbereite Menschen kennengelernt, wenn auch nur über den Social Media Kanal Facebook. Sie helfen mir, wenn ich mal wieder vor einer technischen Herausforderung stehe. Frühmorgens, wenn die Kinder noch schlafen, und abends wenn die Kinder wieder schlafen, arbeite ich und optimiere den Blog und schreibe Beiträge.

Ein weiterer Punkt, wieso der Monat Februar für mich ein toller Monat war, ist, dass wir endlich auch zwei unserer engsten Familienfreunde wieder treffen konnten. Unter anderem auch mein Patenkind, das ich erst einmal zur Geburt im Oktober gesehen habe. Auf Grund der Never Ending Story mussten wir zweimal unseren Freunden absagen und verschieben. Jetzt erst hat es geklappt. Auch konnten endlich einmal die besten Spielkameraden unserer Kinder zum gemeinsamen Spielen vorbei kommen, denn alle waren gesund. Es tat so gut, das alles wieder erleben zu können, mit Freunden am Tisch zu sitzen und über dies uns jenes zu sprechen und gemeinsam zu lachen und zu planen. Es scheint, dass langsam wieder Leben in unser und das der Kinder kommt.

Genau deshalb lieber Monat Februar wünschte ich, dass du dich nicht schon verabschiedet hättest, sondern uns weiter begleitest. Es war ein unheimlich guter und toller Monat, mit so viel Schönem und Positivem. Danke lieber Februar für die vielen schönen und unvergesslichen Momente. Aber der März hat dich nun abgelöst und du wirst hoffentlich März gesagt haben, dass er mir, respektive uns, ebenso viel Freude bereiten soll, wie du es getan hast. Ich bin gespannt und freue mich auf den Monat März. Viele schöne Ereignisse stehen auch in diesem Monat an.

Und wie war denn Euer Monat Februar? Könnt ihr auch sagen, es war ein guter Monat? Ich freue mich über Eure Feedbacks und danke Euch, dass ihr diesen Beitrag gelesen habt.

Eure Claudia

7 comments

Das könnte dich auch noch interessieren

7 comments

Frank 1. März 2017 - 15:58

Ja mach bitte auf jeden Fall weiter…ich bin ja zum ersten mal hier aber deine Beiträge gefallen mir.

Reply
Claudia 1. März 2017 - 19:27

Danke, und freut mich zu hören!:-)

Reply
Malin 3. März 2017 - 21:28

Ich war gerade ca. eine halbe Stunde auf deinem Blog und war gefesselt!
Ich wusste wirklich nicht wo ich aufhören sollte haha
Wirklich toller Blog und tolle Themen. Schön zu hören, dass sich das ganze nun wieder gelegt hat.
Ich wünsche Euch alles Liebe und Gute!
Liebst, Malin von https://www.soulsdesire.at

Reply
nadine 3. März 2017 - 21:44

Ich finde deine texte sehr schön geschrieben. Hoffe davon noch mehr von dir zu lesen 😉
Mein Februar war okay,einige gute Bücher gelesen,gut gegessen.

LG Nadine von http://naddisblog.de

Reply
Salvia von Liebstöckelschuh 3. März 2017 - 22:28

2016 hat vielen Menschen zugesetzt – man könnte es darauf schieben, dass es von Mars regiert wurde. Jetzt dürfte vieles besser werden, da sich 2017 die Sonne als Regentin durchgesetzt hat und dadurch einiges leichter wird – so zumindest lautet die Erklärung, die man aus astrologisch angehauchten Kreisen bekommt.

Für mich wird gerade auch vieles wieder leichter – vielleicht liegt es auch nur am nahenden Frühling 😉

Liebe Grüße
Salvia von Liebstöckelschuh

Reply
Sigrid Braun 14. März 2017 - 07:50

Auch für mich war 2016 ein Jahr voller Krankheit, die Ärzte fanden nichts und ich dachte es wird nie mehr besser. Auch ich habe auf das neue Jahr gehofft und darauf, dass man raus findet was ich habe . Anfang Februar dann endlich die Diagnose Lebensmittelallergie und dadurch Reizdarmsyndrom. Februar scheint ein guter Monat zu sein, ich hoffe die nächsten Monate auch.
Liebe Grüße Sigrid

Reply
Alexandra 14. März 2017 - 13:54

Hey Du hast eine sehr schönen Blog. Kopf hoch jetzt kommt der Frühling und alles wird gut. Mach weiter so und wer weiß wohin dich dieser Blog noch führen wird. LG Margreblue

Reply

Hinterlasse einen Kommentar

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben und Daten zur Beantwortung meiner Anfrage elektronisch erhoben und gespeichert werden.