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Ferien geniessen oder für Ziele arbeiten?

von Claudia
Ferien geniessen:Winterlandschaft Engadin, Schweiz

Ferien sind ja eigentlich dafür da, sie zu geniessen, sich zu erholen, Spass zu haben, es sich gut gehen zu lassen und und und… . Handhabt ihr das auch so, oder setzt ihr Euch auch Ziele und To-do Listen, die ihr während den Ferien erledigt haben möchtet oder allenfalls müsst?

Bei mir ist das ganz unterschiedlich. Fliege ich in den Süden ans Meer und bin im Hotel, dann geniesse ich die Ferien in vollen Zügen, lebe und erhole mich, alles andere ist mir egal. Fahre ich aber in die Berge und bin in unserer Ferienwohnung, dann kann es schon mal vorkommen, dass ich auch etwas „arbeite“. Finde ich nicht weiter schlimm, denn in den Ferien hat man ja manchmal etwas mehr Zeit als üblich. Dennoch, alles mache ich dann doch auch nicht, also nie würde ich mich in den Ferien um Einzahlungen, Versicherungen und Krankenkassen kümmern. Ausser es ist gerade akut gefragt. Wenn dann „arbeite“ ich eher an etwas  – sagen wir mal –  „Freizeitlichem“ (wenn es das Wort überhaupt gibt).

Winterlandschaft Engadin, Schweiz

So waren es die letzten beiden Wochen der Fall. Erst gestern Abend sind wir aus unseren fast zweiwöchigen Skiferien zurückgekommen. Mein Ziel vor den Ferien war, mich zu erholen, ein Buch zu lesen, die Natur und Bergluft zu geniessen und Snowboarden zu gehen. Und dass alle gesund bleiben und – das wichtigste Ziel für mich – an meinem Blog zu arbeiten und ihn „öffentlich“ zu setzen, unter die Leute zu bringen und dran zu bleiben.

Hat es geklappt?

Nun ja, leider nicht ganz alles. Erholt bin ich, in einem Buch habe ich auch ein paar wenige Seiten gelesen,  Snowboarden konnte ich auch und auf Grund des super Wetters waren wir mehrerer Stunden täglich draussen. In der ersten Woche habe ich abends, als die Kinder im Bett waren, täglich am Blog gearbeitet und konnte ihn auch endlich veröffentlichen – lange, sehr lange habe ich darauf hingearbeitet! Nervös war ich, aber happy zugleich, dass ich endlich an dem Punkt angelangt bin.

Snowboarden

Auf der Piste…

Snowboarden

…am Snowboarden!

Und dennoch habe ich nicht alle Ziele erreicht. In der zweiten Ferienwoche wurde ich krank, hatte starke Schmerzen und war vollgepumpt mit Medikamenten und mir war mehr danach auf dem Sofa zu liegen und „The Bachelor“ und „Germanys next top model“ zu schauen, als einen neuen Beitrag zu schreiben, meinen Blog zu pushen und auf Instgram und Facebook Fotos zu posten und zu liken, nur damit mein Blog an Aufmerksamkeit gewinnt. Ist aber auch legitim, oder?

Zurück im Alltag

Und jetzt zu Hause, nerve ich mich, dass wieder alles so kommen musste. Zwei Beiträge konnte ich nicht online machen, weil ich nicht die zusätzliche Energie hatte, daran zu arbeiten. Und jetzt ist es zu spät, fünf Tage später kann ich zum Beispiel keinen Beitrag mehr online machen, der zum Valentinstag gepasst hätte. Denn immer wenn ich mit dem Blog vorwärts komme und intensiv daran arbeite, kommt ein Rückschlag. Wie oft ist genau schon das passiert,  kann ich nicht mal mehr an einer Hand aufzählen.

Dieser Beitrag ist jetzt nur entstanden, weil ich geraden meine Kopf und Wille durchboxe um mit meinem Blog weiterzumachen, denn eigentlich bin ich noch immer nicht ganz fit und das Sofa wäre noch etwas passender für mich. Doch ich habe auch etwas Glück gehabt und die Zeit genutzt, während unsere Kleine schläft und die Grössere mit einer Freundin mit in den Zoo durfte, sonst wäre wohl auch dieser Beitrag nicht so spontan entstanden.

Getreu dem Motto „Nimm dir Zeit für die Dinge, die dich glücklich machen“ wünsche ich Euch allen ein erholsames Wochenende und bleibt gesund.

Motto: Nimm dir Zeit für die Dinge, die dich glücklich machen.

5 comments

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5 comments

Anja S. 20. Februar 2017 - 20:37

Hallo Claudia,
das ist ein schönes Motto und es ist wichtig, sich eine Auszeit zu nehmen. Das habe ich erst wieder auf dem Conference & Coaching Day in Berlin gelernt.
Liebe Grüße
Anja von Castlemaker.de

Reply
Ella 4. März 2017 - 09:40

Liebe Claudia,

Ich glaube als Mama ist das so, dass man immer wieder die eigenen Ziele hinten anstellen muss. Das nervt und oft gehen dabei Idee verloren, aber unsere Kinder entlohnen es uns immer wieder. Und mal ehrlich, ohne sie wäre ich heute wahrscheinlich keine Bloggerin.

Liebe Grüße
Ella

Reply
Claudia 4. März 2017 - 09:46

Liebe Ella

So ein schöner Name! Unsere älteste Tochter heisst auch Ella 🙂
Danke dir für dein Feedback. Ja da hast du recht, ich vermutlich auch nicht! 😉
Schönes Wochenende!
Claudia

Reply
Claudia 4. März 2017 - 09:46

Liebe Ella

So ein schöner Name! Unsere älteste Tochter heisst auch Ella 🙂
Danke dir für dein Feedback. Ja da hast du recht, ich vermutlich auch nicht! 😉
Schönes Wochenende!
Claudia

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