Home Mama Wieso ich auf meinen Mami Alltag manchmal einfach keine Lust habe

Wieso ich auf meinen Mami Alltag manchmal einfach keine Lust habe

by Claudia

Kürzlich durfte ich meinen Koffer packen und meinem Mami Alltag entfliehen und in mein altes Ich zurückgehen. Entfliehen meine ich wortwörtlich so wie ich es sage. Denn (m)ein Mamialltag (und vermutlich der vieler anderer Mütter auch) ist nicht immer so toll wie es sich anhört. Und erst recht nicht so wie ich es mir eigentlich erhofft und erwünscht habe.

 

Ja ihr habt richtig gelesen, ich habe mir das etwas anders vorgestellt damals. Aber niemand, niemand weiss von vornherein, was auf einem zukommt, wenn man ein Baby bekommt. Auch wenn viele sagen es ist toll, anstrengend und aufregend und geniess die Zeit wenn sie klein sind. Die Realität ist dann meist eine andere – nur spricht darüber fast niemand, ist zumindest meine Erfahrung, die ich gemacht habe.

In der Rolle einer Mutter steckt viel Arbeit dahinter und man ist

  • Babysitter
  • Eventmanagerin
  • Komikerin
  • Waschfrau
  • Kinderärztin
  • Krankenschwester
  • Köchin
  • Bäckerin
  • Lehrerin
  • Polizistin
  • Richterin
  • Lebensberaterin
  • Psychologin

und vieles mehr zur gleichen Zeit. Aber das muss ich wohl niemandem sagen, dass wisst ihr alle bestimmt.

Mein Mami Alltag

Man braucht starke Nerven, zumindest ich mit meinen Kindern. Teilweise habe ich wenig Schlaf (das ist bei uns zum Glück nur noch phasenweise der Fall, aber es kommt noch vor), es braucht viel Organisation und Planung, am besten mit Kalender, denn man wird vergesslich. Und nichts geht mehr so einfach, schnell und spontan wie noch zu kinderlosen Zeiten. Der Wäscheturm stapelt sich, die To-Do Liste oder viel mehr Listen werden länger und die Verabredungen mit Freundinnen weniger und mal eben spontan zu verreisen, liegt meistens auch nicht drin.

Ich kann nicht einfach einen Termin, z.B. einen Zahnarzttermin abmachen oder mich mit einer Freundin zum Kaffeetrinken (ohne Kinder versteht sich) treffen, wie es mir gerade danach ist. Ja klar, die Kinder könnte ich zum Arzt mitnehmen, was einige bestimmt auch machen, aber ich nicht. Ob meine Kinder die Geduld haben, Stunden im Zimmer auf dem Stuhl zu sitzen und mir zum Beispiel bei der Dentalhygiene zuzuschauen, ist fraglich. Beim Kaffeetrinken mit der Freundin wären sie anfangs noch brav, dann werden sie ungeduldig und dann wird unsere Kommunikation nur noch abgehackter wie sie ja schon zu Beginn war, denn es dreht sich alles nur um die Kinder. Denn entweder sprechen einem die Kinder ständig rein oder verwechseln den Kaffee mit einem Spielplatz und machen ihre Turnübungen oder sind quengelig. Es sind halt Kinder. Erziehung hin oder her. Und was hätte ich vom Treffen mit einer Freundin gehabt? Vermutlich nicht sehr viel.

Mir mal eine Mamiauszeit zu nehmen, ist auch nicht ganz so einfach, denn eben, da sind ja noch die Kinder, die aufgrund ihres Alters noch betreut werden müssen und nicht einfach alleingelassen werden können. Doch genau das ist es, was mir so schwer fällt zu akzeptieren. Nicht mehr einfach nur machen können, wie es einem grade passt. Die Prioritäten verändern oder vielmehr verlagern sich entsprechend, ob man es möchte oder nicht.

Früher und heute

Früher, als ich noch kinderlos war und anfangs zwanzig war, habe ich mir immer gesagt, dass ich es mir gut vorstellen kann, keine Kinder zu haben. Ja, ihr habt richtig gelesen, keine Kinder.  Aber, da war ich noch jung, also legitim noch nicht übers Kinderkriegen nachzudenken. Ich wollte erst die Welt erkunden und beruflich Erfahrungen machen.

Später, knapp vor 30 und als die ersten Freundinnen schwanger wurden und Kinder bekamen, klang es schon etwas anders. Dennoch, ich und Kinder das passte irgendwie nicht zusammen. Ich habe um kleine Kinder eigentlich immer einen grossen Bogen gemacht. Ich war nicht diejenige, die es kaum erwarten konnte, ein Baby im Arm zu halten (meine eigene Tochter war übrigens das erste Baby in meinen Armen). Auch habe ich mich selten mit Kindern auseinander gesetzt und sie bespasst, wie es vielleicht meine Freundinnen und Familienmitglieder gewünscht hätten, um etwas entlastet zu sein. Klar, ich habe mich für jede Freundin total gefreut und ich fand Babys auch alle immer total niedlich und süss. Aber das wars.

Und innerhalb einer Freundschaft hat es für mich persönlich nicht viel verändert – ausser dass man sich halt entweder weniger und kürzer oder dann halt mit Kindern getroffen hat, aber das hat mich nie gross gestört. Als ich dann zum ersten Mal schwanger war, waren die Kommentare in meinem Freundes- und aber auch Familienkreis “Was DU erwartest ein Kind!?” Und um hier jetzt Spekulationen eine Ende zu setzen, Ja es war geplant und gewollt! Hat man es mir nicht zugetraut, oder was waren die Gründe? Heute, Jahre später, wenn ich daran zurückdenke, machen mich diese Kommentare etwas traurig und verletzlich und irgendwie kann ich es nicht ganz vergessen. Hatten Sie vielleicht eine Vorahnung, wie es mir mit Kind ergehen wird?! Egal….

Damals war es eine Entscheidung, die ich heute nicht bereue, aber… ich wusste schon immer, dass es für mich die grösste Herausforderung wird, wenn ich nicht mehr machen kann, wozu mir gerade danach ist, wann ich möchte und wie ich es gerne möchte, ohne auf jemanden Rücksicht zu nehmen. Andere haben andere Hürden zu meistern, so ist jeder anders. Alles, und damit meine ich wirklich fast alles, muss jetzt vorher schon fast bis ins kleinste Detail geplant oder organisiert werden, wenn ich mal einen kinderfreie Zeit möchte. Der Mann und gleichzeitig Vater der Kinder braucht seine Informationen, den Grosseltern muss man alles ein- wenn nicht zweimal erklären wie was läuft und der Babysitter braucht auch seine Instruktionen.

Alles nur eine Phase

Ich weiss, für den Fall, dass jetzt eine dieser Besserwisser-Mütter kommt, es wird alles einfacher und besser. Alles nur eine Phase. Dazu gibt es übrigens ein Lied, ein Lied, dass es inhaltlich nicht besser auf dem Punkt bringend könnte, wieso der Mami-Alltag kein Zuckerschlecken ist. Es ist eine kurze Zeit und bald wird es wieder einfacher. Und trotzdem, was bringt es mir, denn ich lebe im Jetzt und nicht in der Zukunft. Und jetzt, genau jetzt, ist es die Zeit, die ich am wenigsten wollte, weil genau das eingetreten ist, von dem ich am meisten Angst hatte.

Mein Kopf ist voll, voller Wünsche, Ideen und Veränderungen. Nur ist alles viel schwieriger, diese umzusetzen und zu erreichen, man kommt nur schleppend voran. Denn ich kann nicht einfach machen wie es mir gerade danach ist, ich muss nähmlich zuerst meiner Mutterrolle gerecht werden. Ich habe es in einem anderen Beitrag schon einmal erwähnt, wie ein Hamster im Hamsterrad komme ich mir teilweise vor. Das man es trotzdem schafft seine Ziele und Träume zu erreichen, das bezweifle ich nicht. Es ist alles eine Frage der Zeit, der Prioritäten, der Organisation und der Umsetzung, aber auch das ist nicht immer einfach und klappen tut es auch nicht immer.

Wie schon erwähnt, ich bereue nicht, dass ich Kinder bekommen habe. Trotzdem getraue ich mir jetzt offen zu sagen, meine Kinder haben mein Leben und Lebensstil auf den Kopf gestellt und mir auch ein Stück Lebensqualität genommen. Teilweise muss ich sagen, dass ich nicht mehr ich bin und das auf Grund dieser Veränderung. Ich habe einen Job verloren, den ich gern gemacht habe, ich habe Freundinnen und Freunde verloren, mit denen wir Party gemacht haben, gereist sind und tolle und unvergessliche Momente hatten. Unser damals erst recht neuer und frisch aufgebauter Freundeskreis hier in Zürich (Anm. ich bin in Basel aufgewachsen und war erst 1.5 Jahre in Zürich, als ich schwanger wurde) hat sich zum grössten Teils in Luft aufgelöst, denn alle waren kinderlos oder sind weggezogen.

Zu meinen zwei engsten Freundinnen aus Zeiten in Basel habe ich keinen Kontakt mehr. Die eine war Trauzeugin und die andere war das Gotti (Patentante) meiner Tochter. Und wieso? Das frage ich mich ganz ehrlich auch. Aber soll ich Euch was verraten?! Ganz einfach, weil Kinder ins Spiel gekommen sind, teils beidseitig, teils nur ich und man vermutlich nicht mehr die gleiche Einstellung zu Freundschaften hat und andere Prioritäten hatte, anders kann ich es mir nicht erklären.  Und so behalte ich die schönen Momente in Erinnerung und schau nach vorne. Freundschaften kommen und gehen. Und nicht nur dass, mit Kindern verändert sich dein Leben und auch das gehört dazu und muss akzeptiert werden.

Alles ist anders

Jetzt, eben jetzt ist alles anders. Der Tag wird ganz anders angegangen, man macht sich über ganz andere Dinge Gedanken. Man kleidet sich ganz anders, isst ganz anders und vor allem zu anderen Zeiten. Wir passen uns den Kindern an. Und klar, bei schönem Wetter bin ich froh eine Mutter zu sein, die draussen das tolle Wetter geniessen kann, im Sommer sogar in der Badi im Wasser mit den Kinder plantschen kann und nicht in einem überhitzten oder stark klimatisierten Büro sitzen muss.

Und trotzdem, es ist nicht alles schlecht, wie sich das jetzt anhören mag. Durch meine Kinder erlebe ich auch ganz viel Tolles, erleben gemeinsame und unvergessliche Momente und vieles mehr. Neue Freunde sind dazu gekommen und man entdeckt gemeinsam neue und tolle Orte und viele Kindheitserinnerung kommen hoch. Aber sonst, sonst hätte ich gerne mein altes Leben, mein altes Ich zurück –  aber nicht für immer, sondern nur für kleinen Moment, das möchte ich noch betonen. Eben genau DER Moment, der so viel mehr Wert ist als alles andere. Die kleinen Momente, zum Beispiel die Mami Auszeit.

Zurück zum Anfang, der erste Satz. Am vergangen Wochenende war es soweit. Ich durfte meinen Koffer packen und mit einer lieben Freundin 3 Tage Mailand geniessen. Und soll ich Euch was verraten? Es war einfach nur wunderbar, grossartig, toll, gut, entspannend, locker und lustig. So wie damals, als wir beide noch kinderlos waren. 2003 haben wir uns in Vancouver bei einem Sprachaufenthalt kennen gelernt und damals unsere beste Zeit gemeinsam erlebt. Obwohl uns manchmal mehrere tausend Kilometer getrennt haben, den Kontakt ist stets geblieben, mal mehr, mal weniger. Fernab vom Alltag mit Kindern haben wir jetzt in Mailand wieder (so wie damals) kinderlos fein gegessen und viel getrunken. Haben viel geshopped (und das in erster Linie für unsere Kinder, denn ganz vergessen konnten wir sie dann doch nicht). Wir haben Sightseeing gemacht, haben uns treiben lassen und einfach den Moment genossen. Eben, die kleinen Momente, die im Mamialltag so selten geworden sind und dann viel wertvoller werden.

Mailand – Duomo di Milano – Duomo Cathedral

Wenn auch ihr an dem Punkt sind  – ich spreche jetzt mal die Mütter an – und mal eurem Mami Alltag entfliehen möchtet, dann tut es. Überlegt nicht lange, nimm dein Handy und ruf eine Freundin an bei der du meinst, die kann es genau so gut gebrauchen wie du und ich und frag sie nach einer gemeinsamen Mami-Auszeit.  Auch ich wurde ganz spontan von meiner Freundin gefragt und habe mich im ersten Moment etwas überrumpelt gefühlt. Letztendlich aber so darüber gefreut, denn eigentlich war es genau das, was ich schon immer wieder machen wollte, eine Mami-Auszeit.

Mailand war nicht unsere erste Wahl, eigentlich wollten wir nach Sevilla. Aber der Flugplan hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Macht nichts, denn ich denke egal wo es ist, man wertschätzt es viel mehr und man geniesst so oder so.  Denn die Momente sind kurz, und keine weiss, wann wir die nächste etwas längere Mami-Auszeit haben.

Los geht es

Und wenn ihr Euch noch nicht sicher seit, wohin es gehen soll. Dann habe ich für Euch gleich den nächste Vorschlag. Wie wäre es mit Mailand?! 🙂 Also los, fangt an zu planen und zu organisieren, ihr werdet es nicht bereuen.

Ich hoffe, ihr kehrt auf meinem Blog zurück, ich würde mich sehr freuen.

Eure Claudia

PS: Es ist mir leicht gefallen, diese Zeilen zu schreiben. Aber es hat mich extrem Mut gekostet, diesen Beitrag nun online zu stellen. Ich rede über etwas, was viele sich nicht getrauen darüber zu sprechen, denn nicht immer alles ist rosig und toll im Mami Alltag. Und wenn das eine Mutter behauptet, dann habe ich wohl etwas komplett falsch gemacht…  Jetzt mal ehrlich, es sehnt sich doch jeder Mal nach ein Auszeit oder nach alten Zeiten. Also steht dazu,  dass der Mami-Alltag nicht immer Euer Ding ist. Welcher Mutter geht es auch so wie mir?

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19 comments

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Victoria 24. Mai 2017 - 22:37

Ohhh…was glaubst du wie ich den Tag erwarte, an dem alle meiner 3 Kinder schulpflichtig sind. Ich darf schon fast nicht dran denken, so aufgeregt bin ich endlich etwas mehr von meiner Zeit zurück zu bekommen. 😉

Reply
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Claudia 24. Mai 2017 - 22:42

Kann ich sehr gut nachvollziehen 😉 Bei dir geht es glaube ich ja nicht mehr lange bis das soweit ist. Bei mir dauert das noch ein wenig….
Lieber Gruss

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Victoria 24. Mai 2017 - 22:37

Ohhh…was glaubst du wie ich den Tag erwarte, an dem alle meiner 3 Kinder schulpflichtig sind. Ich darf schon fast nicht dran denken, so aufgeregt bin ich endlich etwas mehr von meiner Zeit zurück zu bekommen. 😉

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Claudia 24. Mai 2017 - 22:42

Kann ich sehr gut nachvollziehen 😉 Bei dir geht es glaube ich ja nicht mehr lange bis das soweit ist. Bei mir dauert das noch ein wenig….
Lieber Gruss

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Olga 25. Mai 2017 - 9:35

Ein wirklich schöner und offener Beitrag! Ich finde es toll, dass du dich getraut hast so offen über deine Gefühle zu sprechen.
Mama sein ist anstrengend. Und ich wünsche mir auch einfach mal Zeit für mich. Manchmal fragen mein freund und ich uns, was wäre gewesen wenn wir keine Kinder bekommen hätten. Welche Reisen hätten wir gemacht?
Ich versuche mir gezielt ein paar Stunden Inn alltag nur für mich zu nehmen. Da muss Haushalt und die doofen Mama-Pflichten einfach mal warten. Die laufen leider nicht weg

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Olga 25. Mai 2017 - 9:35

Ein wirklich schöner und offener Beitrag! Ich finde es toll, dass du dich getraut hast so offen über deine Gefühle zu sprechen.
Mama sein ist anstrengend. Und ich wünsche mir auch einfach mal Zeit für mich. Manchmal fragen mein freund und ich uns, was wäre gewesen wenn wir keine Kinder bekommen hätten. Welche Reisen hätten wir gemacht?
Ich versuche mir gezielt ein paar Stunden Inn alltag nur für mich zu nehmen. Da muss Haushalt und die doofen Mama-Pflichten einfach mal warten. Die laufen leider nicht weg

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Claudia 25. Mai 2017 - 21:05

Danke dir, für deine netten Worte. Ja, das frage ich mich manchmal auch, was wäre gewesen wenn….
Lieber Gruss

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Petra 19. Juni 2017 - 11:22

Ein offenes Wort, das den perfekten Mamis nicht gefallen wird. Aber aus Erfahrung weiß ich, dass die bessere Mutter auch mal an sich selbst denken muss. Wenn du nicht nur Mama bist, sondern irgendwo auch noch du selbst, bist du eine bessere Mutter! Deine Kinder werden es dir später danken, weil du auch für sie dann eine Persönlichkeit bist und nicht nur Mama, die nix rafft.
Ich habe vier Kinder groß gezogen und habe immer irgendwo ein bisschen Ichzeit genommen. Mit dem Erfolg, dass ich nie das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben trotz sehr viel Arbeit und wenig Schlaf. Und meine mittlerweile erwachsenen Kinder erinnern sich an eine entspannte Kindheit und freuen sich heute über eine Mutter, die ein eigenes Leben hat und sie ihres leben lassen kann.

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Claudia 20. Juni 2017 - 14:17

Liebe Petra
Ja das war mir bewusst, dass einige Mütter ab diesem Beitrag wohl den Kopf schütteln werden. Aber welche Mutter ist schon perfekt?! Aber jede Mutter verdient Zeit für sich selbst, einige haben danach ein grösseres Bedürfnis andere weniger. Die anderen kommen besser mit der Mutterrolle klar, andere weniger. Es getraut sich nur fast niemand in der Öffentlichkeit darüber zu sprechen. Lieber Gruss Claudia

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Ortraud Geiger 25. August 2017 - 8:22

Der Beitrag ist spannend und interessant geschrieben…So geht es mir auch…Nur gibt es bei uns keine Oma,Geld für Babysitter ist auch nicht drin….
-Wie denn dann verreisen…
Wie dann mal alleine zum Zahnarzt oder einer Freundin…
Wenn die Kinder im Kindergarten sind gehe ich arbeiten. …Kinder frei gibt es nur dort…
Hoffe nun auf eine Mutter-Kind-Kur. Endlich mal etwas für mich tun,-ohne Kinder…
Ein Leben neben den Kinder führen können,geht nur für die finanziell besser Gestellten. ..
Es sind zwar tolle Ratschläge,aber wenn ihr wieder an die ” Muttertiere” denkt,dann denkt mal daran,dass es schlicht und einfach für viele keine Möglichkeit gibt…

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Monique Fleischer 27. März 2018 - 18:27

Ich bin begeistert über deine offenen Worte und wie dir wird es vielen Müttern gehen mir eingeschlossen. Ich bin selber 3fache Mama wovon 2 erwachsen sind und die Jüngste erst 2. Das schöne ist meine Eltern geben mir die Möglichkeit für eine kleine Auszeit und meine Große (21) freut sich dann immer ein Mama Wochenende zu haben… Das ist die schönste Auszeit für mich, denn meine Tochter ist nicht nur Tochter sondern auch meine Freundin.

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Sabrina 3. April 2018 - 6:36

Auch wenn ich mit 3 Kindern 8, 10 und 12 Einiges nachvollziehen kann von dem, was du schreibst, möchte ich einer Sache widersprechen: deine Kinder haben nicht dein früheres Leben oder deinen früheren Lebensstil kaputt gemacht, so hast du es geschrieben. Die von euch getroffene Entscheidung, Kinder zu bekommen, hat die beklagten Veränderungen mit sich gebracht. Da können die Kinder herzlich wenig zu. Sie sind so, wie Kinder von Natur aus sind und sein müssen: zeitintensiv, kompromisslos und fordernd.

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Claudia 3. April 2018 - 9:14

Vielleicht ist der Satz etwas unglücklich geschrieben, aber ich lasse ihn jetzt bewusst so stehen. Und damit greife ich auch nicht meine Kinder persönlich an, wenn du das so verstanden hast. Ist ja logisch, dass Kinder Veränderungen mit sich bringen. Und, wenn du weiter gelesen hast, hast du bestimmt auch gelesen, dass mir die Kinder auch Gutes getan haben.

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Rene 11. Juni 2018 - 11:10

Hi Claudia, hallo liebe Mütter,
diesen Beitrag sollten auch Eure Männer, Väter Eurer Kinder lesen. Auch wenn ich meines Wissens keine eigenen Kinder habe, kann ich es sehr gut nachvollziehen, was Claudia da schreibt. Auch du Claudia, schreibst sehr wenig, darüber, wie sich dein Mann und Vater deiner Kinder in der Betreuung mit einbringt. Lange Zeit, habe ich gedacht, du seist alleinerziehend.
Claudia, wenn du im August für ein paar Stunden eine Auszeit brauchst, dann melde dich, habe da eine Idee.
Gruss Rene

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Claudia 13. Juni 2018 - 15:47

Nein, ich bin nicht alleinerziehend. Tagsüber aber irgendwie schon, denn da ist mein Mann – wie viele andere Väter halt auch – am Brötchen verdienen.

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