Home Business & Mindset Weshalb ich an meinem Traum arbeite und Du das auch tun sollst!

Weshalb ich an meinem Traum arbeite und Du das auch tun sollst!

by Claudia
Meine Arbeit: Mein Blog Hamerlike - a family and lifestyle blog

In meinem Beitrag “Arbeiten gehen oder Vollzeit Bloggen” habe ich darüber berichtet, dass ich mich vor die Entscheidung stellen musste, ob ich wieder arbeiten gehen möchte oder nicht. Für mich war eigentlich immer klar, dass ich wieder arbeiten möchte, nur hat es bis anhin aus, sagen wir mal, familiären Gründen nicht geklappt. Und dann kam Plan B, mein Blog, hinzu. Dennoch, fast zweieinhalb Monate hat mich dieser Gedanke nicht los gelassen, denn nicht ich habe mich auf eine Stelle beworben, sondern ich wurde über mein Xing Profil kontaktiert und zu einem Gespräch eingeladen. Ich wurde mit dem Jobangebot etwas überrumpelt und hatte schon zu Beginn meine Zweifel, ob der Job denn überhaupt das Richtige wäre.

Meine Arbeit: Mein Blog Hamerlike - Mama Business Blog

Meine Arbeit: Mein Blog Hamerlike – Mama Business Blog

Zum Glück bekam ich seitens der Firma das Angebot “Probe” zu arbeiten. Meine Haupttätigkeit bei dieser Stelle wäre Kundenaquise für ERP Microsoft Produkte im Industrie Bereich gewesen. Ich hatte weder grosse Kenntnisse in Akquise, noch wusste ich, ob mir Akquise überhaupt liegt. Auch wusste ich bis dato Vorstellungsgespräch nicht mal was ERP Produkte sind. Bis anhin habe ich im Tourismus-  und in der Spielwaren- , bei der Presse und zu letzt im Stahl- und in der Bildungsbranche gearbeitet, also alles weit weg von ERP Produkten.

Nach den Probetagen habe ich mir aber gesagt, ja, ich bin bereit diesen Schritt zu gehen und etwas Neues zu wagen. Dabei lerne ich nicht nur mich und meine Stärken und Schwächen kennen, sondern ich lerne auch für meine berufliche Laufbahn dazu. Die Zweifel, dass ich davon ich nicht gross Vorkenntnisse habe, habe ich während des Bewerbungsprozesses abgelegt. Vieles ist “learning by doing” und mit der nötigen Einstellung und etwas Eigeninitiative ist doch (fast) alles machbar oder zumindest es ist ein Versuch wert. Und wenn es nicht geht oder letztendlich nicht das ist, was ich machen möchte, so what, ich habe es immerhin versucht.

Vermutlich aber habe ich mich deshalb auch dafür entschieden, weil ich innerlich selber gerade einen Prozess durchmache und Veränderungen auch anstrebe. Ich möchte Neues entdecken und Lernen und suche im Grossen und Ganzen auch danach. Das bezieht sich jetzt nicht direkt auf meine berufliche Laufbahn, sondern auch auf meinen Lebensstil im Allgemeinen. Die letzten vier Jahren waren weiss Gott nicht einfach und haben mir enorm an Kraft, Energie und Lebensfreude gekostet. Aber damit ist jetzt Schluss und genau deshalb habe ich im Februar  diesen Blog online geschaltet und mir eine Aufgabe gesucht, die mir Spass macht. Bewusst habe ich damals meine Stellensuche vorerst auf Eis gelegt.

Zurück zum Thema, obwohl ich mich dann für mich entschieden habe, diesen Job an zu nehmen (für den Fall, dass ich dann auch die Zusage bekomme) waren trotzdem immer noch die Gedanken beim Blog. Was passiert denn damit? Wann habe ich nebst Arbeit noch Zeit für meine Blog? Mein Baby, mein eigenes “Business”? Und so habe ich dann zusätzlich zu meiner hoffentlich zukünftigen neuen Arbeit versucht Freiraum für meine Blog einzuplanen und zu organisieren – mit Kindern ja gar nicht immer einfach ohne diese zu vernachlässigen.

Der Anruf

Kurz vor 18 Uhr an einem Dienstagabend kam die Antwort. Kurz und knapp war das Gespräch. Sie haben sich für die anderen Kandidatin entschieden. Man wünscht mir alles Gute für die Zukunft, ich werde meinen Weg schon gehen. Bumm, das sass. An dem Abend war ich ziemlich geladen und sauer zugleich, aber dennoch auch enttäuscht und erleichtert. Ein Wechselbad der Gefühle!

In der Zwischenzeit habe ich mich wieder beruhigt, das ging zum Glück ziemlich schnell. Es hat nicht sollen sein. Das wird seine Gründe haben. Über Biegen und Brechen etwas zu erzwingen und zu erwarten (und das habe ich vielleicht auch ein bisschen), ist meiner Meinung nach die falsche Einstellung. Irgendwann ist die Zeit reif und dann werde ich ein weiteres tolles Angebot erhalten, vielleicht noch ein viel besseres. Und, es ist nicht alles verloren, denn da ist ja noch mein Blog.

Wie geht es nun weiter?

So werde ich mich die nächsten Wochen weiterhin ganz klar auf meinen Blog fokussieren und den weiter vorantreiben. Denn, dass ist es, was ich insgeheim eigentlich auch wollte. Etwas zu machen, was mir Spass macht, mein eigenes “Ding” machen, ohne Druck von anderen. Der Blog läuft gut und kleine erste Erfolge haben sich bereits realisieren lassen.  Das zeigt mir, dass mein Blog gelesen wird, meine Arbeit als Bloggerin geschätzt wird und ich nicht ganz so schlecht bin, in dem was ich tue. Und daher war ich nebst sauer sein und Enttäuschung, gleichzieht erleichtert und happy. Ich darf weiterhin machen, was mir Spass und Freude macht und meinen Traum leben.

Hinzu kommt, dass ich mich entschieden habe, eine Weiterbildung im Social Media Bereich zu machen und so werde ich für das nächste halbe Jahr einmal Abends die Schulbank drücken. Ich bin überzeugt, hätte ich diesen Job bekommen, hätte ich dafür diese Möglichkeit nicht umgesetzt. Und so sag ich mir, es hat nicht sollen sein mit dem Job.  Trotzdem, ein Auge auf dem Stellenmarkt werde ich weiter haben und wer etwas passende für mich hat, darf sich selbstverständlich gerne mit mir in Verbindung setzten. *smile*

Schaue vorwärts und lebe deinen Traum

Was ich mit diesem Beitrag sagen möchte? Manchmal ist es nicht der richtige Zeitpunkt, auch wenn man etwas sich noch so sehr erhofft. Im ersten Moment ist man frustriert und deprimiert, weil es nicht so läuft wie man es sich wünscht. Meine Erfahrungen zeigen aber, oft hat das alles sein Gründe. Im Leben kommt alles zurück. Erlebt man viel Negatives, irgendwann kommt die positive Welle. Schliesst sich irgendwo ein Türchen, geht eine andere dafür auf. Man muss nur daran glauben und das noch fast wichtigere, an sich glauben und vorwärts schauen!

Ein Buch hat mich dabei die letzten Wochen sehr begleitet und mich vor allem sehr motiviert und inspiriert: Vielleicht hat es mir auch die nötige Energie gegeben spät nachts noch an meinem Blog zu arbeiten. Denn wenn man will, kann man alles schaffen. Willst auch du etwas erreichen, dann empfehle ich dir dieses Buch zu lesen – egal ob du auf Mode stehst – es wird dich bestimmt auch in den Bann ziehen und motivieren!

Girlboss von Sophia Amoruso - eine wahre Geschichte

Girlboss von Sophia Amoruso – eine wahre Geschicht

Wie holt ihr Euch die nötige Energie und Inspiration Euer Vorhaben voran zu treiben? Oder hat Euch auch ein Buch inspiriert? Ich freue mich über Feedbacks und vielleicht auch über neue Tipps.

Ich danke Euch fürs Lesen dieses Beitrages und hoffe, ihr kehrt wieder zu mir zurück.

Eure Claudia

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4 comments

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4 comments

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Anni 14. August 2017 - 18:29

Sehr interessant. Ich finde du gehst das genau richtig an und ich mag deine Einstellung.
Toll dass du Probearbeiten warst und es überhaupt probiert hast, viele sagen ja direkt nein ohne mal geschnuppert zu haben.
Daher gefällt mir deine Herangehensweise total gut.
Schade dass es nichts für dich war, aber trotzdem cool dass du direkt weiter machst und schon weiter Pläne schmiedest.

Liebe Grüße Anni von http://hydrogenperoxid.net

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Anni 14. August 2017 - 18:29

Sehr interessant. Ich finde du gehst das genau richtig an und ich mag deine Einstellung.
Toll dass du Probearbeiten warst und es überhaupt probiert hast, viele sagen ja direkt nein ohne mal geschnuppert zu haben.
Daher gefällt mir deine Herangehensweise total gut.
Schade dass es nichts für dich war, aber trotzdem cool dass du direkt weiter machst und schon weiter Pläne schmiedest.

Liebe Grüße Anni von http://hydrogenperoxid.net

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Claudia 17. August 2017 - 21:14

Liebe Anni
Vielen Dank für dein Feedback. Ich schaue vorwärts, alles andere bringt mich nicht weiter 😉
Lieber Gruss
Claudia

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Claudia 17. August 2017 - 21:14

Liebe Anni
Vielen Dank für dein Feedback. Ich schaue vorwärts, alles andere bringt mich nicht weiter 😉
Lieber Gruss
Claudia

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Natascha 24. Oktober 2017 - 15:18

Claudia, ich sag dir mal eines: Ich finde dich als Bloggerin super! 🙂
ich mag es, deine Artikel zu lesen und deinen Erzählungen zuzuhören und irgendwie ist es ja auch Schicksal, dass es mit dem Job jetzt eben doch nicht so geklappt hat, wie du dir das zu Beginn vorgestellt hast. Denn als Blogger bist du definitiv besser dran als sich mit irgendwelchen doofen ERP Systemen auseinander zu setzen. Weiter so!

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Claudia 24. Oktober 2017 - 16:06

Wow danke dir, das freut mich zu hören! Und ja, in der Zwischenzeit bin ich ganz froh darüber, dass es so gekommen ist. Bloggen ist voll mein Ding 🙂 Bis bald!

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Natascha 24. Oktober 2017 - 15:18

Claudia, ich sag dir mal eines: Ich finde dich als Bloggerin super! 🙂
ich mag es, deine Artikel zu lesen und deinen Erzählungen zuzuhören und irgendwie ist es ja auch Schicksal, dass es mit dem Job jetzt eben doch nicht so geklappt hat, wie du dir das zu Beginn vorgestellt hast. Denn als Blogger bist du definitiv besser dran als sich mit irgendwelchen doofen ERP Systemen auseinander zu setzen. Weiter so!

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Claudia 24. Oktober 2017 - 16:06

Wow danke dir, das freut mich zu hören! Und ja, in der Zwischenzeit bin ich ganz froh darüber, dass es so gekommen ist. Bloggen ist voll mein Ding 🙂 Bis bald!

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