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Positives Denken – Warum es sich lohnt, damit anzufangen

by Claudia
Positv Denken - es lohnt sich damit anzufangen.

Wieso poste ich neuerdings jeden Montag auf meiner Facebook-Seite ein passendes Zitat zu „Motivation Monday“? Weshalb erscheint in meinem Instagram-Feed jeden vierten Tag ein Zitat? Und wie kommt es, dass auch bei mir zu Hause der eine oder andere Spruch in Form eines Bildes oder in Form eine Kalenders steht? Ich habe mich noch nie mit Spiritualität befasst und ich glaube auch nicht an Gott. Doch ich glaube mittlerweile ganz fest daran, das positives Denken enorm viel bewirken kann. Aber fangen wir von vorne an.

Was ist positives Denken?

Wikipedia sagt: “Positives Denken ist ein Konzept, das in Persönlichkeits- oder Motivationsseminaren sowie in entsprechender Ratgeberliteratur Anwendung findet. Weitere Synonyme sind „neues Denken“, „richtiges Denken“, „Kraftdenken“ oder „mentaler Positivismus“. Positives Denken ist nicht zu verwechseln mit positiver Psychologie.”

Die Methode „Positives Denken“ zielt im Kern darauf ab, dass der Anwender durch konstante positive Beeinflussung seines bewussten Denkens (z. B. mit Hilfe von Affirmationen oder Visualisierungen) in seinen Gedanken eine dauerhaft konstruktive und optimistische Grundhaltung erreicht und infolgedessen eine höhere Zufriedenheit und Lebensqualität erzielt.

Quelle Wikipedia

Schon meine Mutter hat mir in Zeiten, wo ich noch zu Hause gewohnt habe, immer mal wieder einen Spruch unter die Nase gehalten und gesagt: Denke positiv! Damals habe ich das alles andere als witzig und interessant gefunden und habe eher ausgerufen „lass mich in Ruhe mit dem Quatsch“.

Die Wendung – Meine Geschichte

Wieso ist mir positives Denken plötzlich so wichtig geworden? Als ich mit meiner ersten Tochter schwanger war, wurde etwa in der 20. SS-Woche etwas ungewöhnliches festgestellt. Daraufhin hat man mich zur Kontrolle zum Spezialisten geschickt. Der Schock sass tief als mir mitgeteilt wurde, meine Tochter könnte mit einem Geburtstgebrechen zur Welt kommen. Damals habe ich mir selber aber sagen müssen, mach dich nicht wahnsinnig, es kommt alles gut.  Selbst der Spezialist meinte, seien sie optimistisch, die Werte sind nicht dramatisch, aber ich muss sie darauf vorbereiten, was sein könnte. Positiv denken. Immer und immer wieder hab ich mir das gesagt. Es war nicht immer einfach, aber es hat geholfen. Es kam alles gut.

In der zweiten SS genau dasselbe nochmals. Wieder sass ich beim Spezialisten zur Untersuchung, ähnliche Merkmale wie bei der Schwester wurden festgestellt. Er machte Hoffnung und meinte „bei ihrer ersten Tochter kam alles gut, das wird es auch jetzt wieder sein“. Doch dieses Mal kam es anders. Eine Erstuntersuchung im Kinderspital Zürich kurz nach Geburt bestätigte uns das Geburtstgebrechen unserer Tochter. Nicht etwas kleines und banales, Schweregrad fünf von fünf, aber nichts lebensgefährliches. Wir müssen mit „zwei bis vier Operationen in den ersten drei Lebensjahren rechnen“, war die Antwort auf die Frage: „Was heisst das nun genau?“ Der Schock sass tief.

Mit knapp viereinhalb Monaten habe ich meine zweite Tochter zum ersten Mal in den OP Saal begleiten müssen. Ein schrecklicher Moment. Man ist völlig auf sich alleine gestellt. Was blieb mir (uns) in dem Moment anderes übrig, als den Ärzten zu vertrauen und zu hoffen, dass alles gut kommt. Positiv zu denken! Alles andere treibt dich in den Wahnsinn und raubt Dir Energie. Auch wenn ich meine Tochter noch zwei weitere Male in den OP Saal begleiten musste, wir dazwischen fast monatlich in der Notfallaufnahme gelandet sind, kam letztendlich alles gut. Heute gilt sie sogar als geheilt.

Wie mir positives Denken half

Jedes Mal war ich auf mich alleine gestellt, musste alleine gegen die schrecklichen Gefühle ankämpfen. Klar, mein Mann war an meiner Seite, wir mussten da zusammen durch. Aber letztendlich fühlt und denkt jeder für sich alleine.  Ich habe versucht nicht negativ zu denken. Ich war fest überzeugt, es kommt alles gut. Habe auch da mir immer und immer wieder eingetrichtert „Positiv denken, es kommt alles gut“.

Mir ging es während dieser Zeit nicht wirklich gut. Kein Wunder, mein zweites zu Hause war nebst meinen eigenen vier Wänden während über einen Jahres das Kinderspital, die Kinderarztpraxis oder Apotheken. Es war niemand da, der mich aufgefangen hat und mich motiviert hat. Ich musste mich selber motivieren. Sowohl für meine Tochter (meine Töchter), und für mich. Nebst dem Gesundheitsdrama meiner Tochter liefen leider auch noch viele andere Dinge nicht gerade so wie ich es mir erhoffte und erwünschte. Gleichzeitig fehlte mir nicht nur der Ausgleich, sondern auch eine Arbeit. Ich war gefangen im Hamsterrad. Immer wieder habe ich mir gesagt, bessere Zeiten werden kommen. Ich habe mich daran festgehalten. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Positiv denken - A positive mind will give you a positive life

 

Du alleine hast es in der Hand Dinge zu ändern

Ja genau so ist es. Es lag damals an mir die Situation zu ändern. Ich akzeptierte meine Situation nicht mehr und machte mich auf die Suche, wie ich aus dieser Negativspirale herauskomme. So kam irgendwann der Wunsch auf, den Blog endlich ins Leben zu rufen, den ich ursprünglich mit meinem Mann einmal angefangen habe. Um wenigstens wieder eine Aufgabe zu haben. Aus einer Idee wurde bald Realität, aus einer Idee wurde es meine tägliche Arbeit. Die Rede ist von diesem Blog.

Neben Blogaufbau habe ich aber auch viel gelesen. Bücher, die motivieren und inspirieren. Leider gehörte ich schon eher zum Typ Mensch, der vieles hinterfragte und auf gewissen Weise auch negativ sah. Ist man mal in einer negativen Spirale drin, dann ist das gar nicht mal so einfach Dinge positiv zu sehen.

Eines meiner ersten Bücher dieser Art habe ich während des zweiten Spitalaufenthaltes nach OP meiner Tochter gelesen. Freiheit beginnt im Kopf – Impulse für ein Leben nach eigenen Regeln *. Ganz zufällig bin ich im Internet darüber gestolpert. Inhalt und Feedback anderer Leser haben mich dazu bewogen es zu kaufen. Eine ganz persönliche Geschichte der Autorin, ebenfalls Bloggerin. Ich habe es regelrecht verschlungen und es war für mich wie ein Befreiungsschlag. Es hat mich unglaublich motiviert. Der Titel sagt alles. Mit der richtigen Einstellung, dem richtigen Mindset, dem Visualisieren ist alles möglich. Das Buch ist nicht perfekt, es hat u.a. einige Schreibfehler.

Warum sich positives Denken lohnt

Positives Denken wirkt sich positiv auf dein Leben aus:

  • Wohlbefinden
  • Gesundheit
  • Ausstrahlung
  • Zwischenmenschlichen Beziehungen und
  • Beruflichen Erfolge

Wieso erzähle ich dir das?

Ich möchte dir Mut machen. Dich zum positiven Denken anregen. Das ist auch der Grund, weshalb ich mich mit den geposteten Zitaten nicht nur selber motiviere, sondern auch dich dabei motivieren möchte. Mach dein Ding. Glaub an dich. Lebe deinen Traum. Denke positiv. Es ist möglich! Unsere Gedanken sind machtvoller als du denkst.

Ich bin noch nicht am Ziel meines Traumes angekommen, für das, bin ich zu wenig lange unterwegs.  Auch kann ich nicht sagen, dass positives Denken immer klappt. Es hätte bei meiner Tochter im OP Saal genau so gut was schief laufen können. Aber mir hat positives Denken die letzten beiden Jahren enorm viel geholfen.

Dir kann es auch helfen. Ich gebe dir ein paar ganz simple und einfache Tipps mit auf den Weg, welche mir geholfen haben, aus meiner Negativ-Spirale heraus zu krappseln und mir eine Einstellung zum positiven Denken verholfen hat.

Meine Tipps für positives Denken

  1. Akzeptiere die Ausgangslage. Es ist wie es ist und die Situation kann nicht geändert werden. Du kannst dich noch so dagegen sträuben und ankämpfen, ändert tut sich nichts. Im Gegenteil: Es wird dir nur noch mehr Energie rauben. „Akzeptiere das was ist“.
  2. Suche das Positive in der Situation und frage dich: Was ist das Gute in der vielleicht nicht ganz tollen Situation? Was kann ich für die Zukunft darauf lernen? Oft passiert vieles aus einem bestimmten Grund und nicht einfach nur so.
  3. Trenne dich von negativen Situationen. Das ist der Punkt in meinen Augen, der für mich entscheidend war. Trenne dich, oder falls das nicht möglich ist, distanziere dich von Situationen und Menschen in deinem Umfeld, die dir nicht gut tun. Menschen in deinem (täglichen) Umfeld beeinflussen dich viel zu sehr, viel mehr als dir lieb ist. Manche beeinflussen im Unterbewusstsein schon fast dein Tun und Handeln und rauben dir unnötige Energie. Energie, die du für etwas anderes brauchst.
  4. Umgib dich mit positiven Menschen. Nachdem du die negativen Situation und Menschen eliminiert hast, suche dir unbedingt Leute, die positiv eingestellt sind. Das können Menschen sein, die nur so vor Lebensfreude und Energie sprudeln. Gleichgesinnte, die ebenso gerade das Positive im Leben am Suchen sind. Das können aber genauso gut motivierende Hörbücher, Podcast und Bücher sein.
  5. Mach was DIR guttut und nicht was dein Umfeld von dir erwartet. Sport und gesunde Ernährung spielen eine entscheidende Rolle. Denn, wenn du dich in deinem Körper auch gut fühlst, strahlst du das auch aus. Nimm dir Auszeiten so viel du kannst (ja mit Kindern nicht immer ganz so einfach, ich kann ein Lied davon singen). Es muss nicht immer ein Tapetenwechsel sein, zieh dich einfach eine halbe Stunde ins Zimmer zurück (und überlasse die Kinder wenn möglich deinem Mann).
  6. Distanziere dich von den negativen Geschehnissen auf dieser Welt. Wenn es dir nicht gut, musst du nicht noch mehr Leid in dich reinziehen. Oder geht es dir tatsächlich besser wenn du Bilder über Krieg siehst und du weisst und wo gehungert werden muss. Was teilweise in der Welt abgeht ist ganz, ganz schrecklich, keine Frage. Aber, es ist dir in einer Situation, in der es dir nicht gut geht, nicht geholfen wenn du aus den Nachrichten nur Negatives erfährst. Verzichte vorübergehend auf die Nachrichten am TV.

Positiv denken - warum es sich lohnt damit anzufangen

Die Liste ist weiterführen, da bin ich überzeugt. Ich habe mich jedoch erst einmal auf die obergenannten sechs Punkte fokussiert und bin fürs Erste ganz zufrieden. In einem nächsten Schritt widme ich mich nun dem Journaling, der Meditation und der Morgenrituale. Ich hoffe, ich kann dir bald einmal darüber berichten.

Was bist du? Bist du positiv eingestellt oder versuchst auch du dich je länger je mehr mit positiver Einstellung zu befassen? Oder betreibst du regelmässig Journaling? Meditierst du, wenn ja wie hast du den Einstieg gefunden. Freue mich von dir zu lesen.

Schön, hast du bei mir vorbei geschaut.

Deine Claudia 

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Victoria 4. November 2018 - 14:33

Hallo Claudia, danke dir für deinen spannenden Blogbeitrag. Da ich an Gott glaube, frage ich mich oft, wie ‘positives Denken’ ohne Hoffnung/ Glauben an das Gute, funktionieren kann. Deshalb werde ich gespannt deine Beiträge verfolgen.
LG, Victoria

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